Artikel Sex in der Werbung

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Die Geschichte von Sex mit der Frau von ihren Freunden

Bis eine Feministin mit dem "Weiblichkeitswahn" aufräumte. Von Stefanie Maeck. Absolventin der Zeitenspiegel Reportageschule und arbeitet als freie Artikel Sex in der Werbung in Hamburg. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Romanistik und promovierte in Literaturwissenschaft. Die Hausfrau balanciert in High Heels auf der Leitersprosse. Neben ihr der Tannenbaum. Sie will eine Kugel ganz oben dekorieren. Neben der Leiter grinst ein Weihnachtsmann, ungefähr auf Höhe ihrer Fesseln, der ihr ein Paket nach oben reicht.

Sein Blick ist glückselig: Ihr festliches Kleid hat sich nämlich an einem Zweig verheddert, so dass Santas Blick die Nylons mit Naht weit hochwandern kann.

Das Frauenbild dieser Anzeige aus Artikel Sex in der Werbung Fünfzigerjahren ist nicht nur sexistisch, sondern auch entlarvend für die damalige Zeit. Entsprechend sahen die Geschenke aus, die sie zu Weihnachten auf dem Gabentisch vorfand: als ideale Geschenke empfahl die Werbung damals den Ehemännern, Kosmetikprodukte und elektrische Küchenhilfe unter den Baum zu legen - oder eben Nylonstrümpfe.

Nach Auffassung der Werber muss Mama allerdings kein reiner Putzteufel sein, sie Artikel Sex in der Werbung bei der Heimarbeit ruhig charmant und sexy mit Mojud-Strümpfen auftreten.

Immer wieder versichert die Weihnachtswerbung dieser Zeit den Frauen, dass sie im Haus unersetzbare Profis sind. Der Staubsaugerfabrikant Hoover etwa zeigte in einer Anzeige die Frau am Weihnachtsmorgen, wie sie in einem eleganten Kleid auf dem Boden liegt, die Hand zärtlich auf ihren neuen Gefährten gelegt - einen Hoover.

Ihre Wangen glühen vor freudiger Erregung. Adressat der Kampagne war natürlich nicht die psychologisch durchleuchtete Gattin selbst, sondern der Ehemann. Wenn Du Dich für sie interessierst, warum schenkst Du ihr keinen Artikel Sex in der Werbung Die Magazine bersten in den Fünfzigern vor dem Fest der Liebe vor Produktanzeigen, die ihr zu einem "glamourösen Look " verhelfen sollen.

Wie etwa die Westinghouse-Bräunungsglühbirne, die als Weihnachtsgeschenk dazu beitragen soll, sie "wie nach einem Bermudas-Urlaub" aussehen zu lassen - obwohl sie doch die ganze Zeit nur am heimischen Herd geackert hat.

Vom "Hausfrauensyndrom" schrieb sie und analysierte die Komplizenschaft der Werbung. In den Fünfzigern und Sechzigern kommt es vermehrt zu Depressionen unter Hausfrauen, die in stundenlanger Hausarbeit keine Erfüllung finden können. Valium gilt in Amerika bald als "Mutters kleiner Helfer". Trotzdem stieg die Unzufriedenheit mit Vorhaus-und-Garten-Idyllen weiter. Betty Friedan machte den Frauen nun klar, warum sie beim Bohnern, Bügeln und Muttersein nicht den Lebenssinn finden, der ihnen von Werbung und Psychologen versprochen worden sei: Weil sie keinen eigenen Weg im Beruf gingen.

Zwei Jahrgänge von Frauenillustrierten mit Anzeigen hatte Friedan durchforstet. Ergebnis: Ende der Fünfzigerjahre fand sie "nicht eine einzige" weibliche Werbefigur, die einen Beruf hatte "oder auf irgendeine Weise in einer Arbeit, Kunst, geistiger Tätigkeit oder Aufgabe in der Welt engagiert war".

Artikel Sex in der Werbung Schockierende: waren die weiblichen Figuren in den Magazinen noch "glückliche, stolze, unternehmungslustige, attraktive, berufstätige Frauen" gewesen. Gut zwei Jahrzehnte später jedoch, so Friedan, seien Millionen Frauen dank des Weiblichkeitswahns "lebendig begraben".

Nach dem Zweiten Weltkrieg habe die Sehnsucht nach "der heilen Welt" und "nach Geborgenheit" um sich gegriffen und die verheirateten Frauen Amerikas zurück an den Herd geführt. Die Aufgabe der Frau bestand nun darin, sich einen Mann zu angeln und ihn unter Einsatz all ihrer Reize an sich zu fesseln.

Unter all den unzufriedenen Vorort-Hausfrauen, die zu Weihnachten ofenfeste Glasformen und Personenwaagen auspackten und dazu gehorsam lächelten, schlug Friedans Buch wie eine Granate ein. In den Sechzigerjahren begannen dann Frauen, ihre BH zu verbrennen und aus ihrem heimischen Gefängnis auszubrechen.

Trotz oder gerade Artikel Sex in der Werbung dieses Sieges wurde Friedan fortan in ihrem Vorort wie eine Hexe angefeindet. Ihr war das egal. Sie organisierte am August die erste Frauendemonstration. Bitte beachten: Auf einestages können Beiträge nur unter Ihrem Klarnamen veröffentlicht werden. Nachrichten einestages Werbung Sexismus in frauenfeindlicher Werbung der Fünfzigerjahre. Sexistische Weihnachtswerbung "Warum schenkst du ihr keinen Hoover?

Dienstag, Verwandte Artikel. Zur Startseite. Diesen Artikel Mehr zum Thema. Diskutieren Sie über diesen Artikel. Alle Kommentare öffnen Seite 1. Patrick Patrick Ziemann, Stephan Jansen, Weihnachtsanzeigen der Fünfziger vermittelten Hausfrauen Artikel Sex in der Werbung Rollenbilder zum Fest.

Was sollen Anzeigen aus den Fünfzigern denn für andere Rollenbilder vermitteln wenn nicht antiquierte? Christoph Pleger, Glückliche und stolze Frauen in der Erwerbsarbeit?

Lebendig begraben, das gilt wohl eher für die Welt der Erwerbsarbeit. Aber ich kann immer wieder nur staunen, wie oft es als Selbstverwirklichung verkauft wird, wenn man jeden Tag für viele Stunden in einem Gebäude eingesperrt wird und das tun muss, was verlangt wird, obwohl genau dasselbe normalerweise als Freiheitsberaubung gilt. Hans Maus, Lustige Bilder aber mehr auch nicht. Heute hat die Frau in der Werbung halt einen Beruf aber sonst? Ulrich Logitope, Werber wollen verkaufen.

Natürlich bezieht sich die Werbung der 50er auf die Lebensbedingungen der damaligen Zeit. Was soll daran sexistisch sein? Ihr Kommentar zum Thema. Anmelden Registrieren. Die Homepage Artikel Sex in der Werbung aktualisiert. Jetzt aufrufen.