Der Name des Geschlechts mit Liebhaber

[Doku] Heiratsschwindler - Aus dem Orient nach Europa

Die Volksrezepte die Verbesserung der Potenz

Der dämonische Liebhaber oder die dämonische Verführerin oder Verführer ist ein literarisches Motivdas sich in Balladen und Volkssagen nachweisen lässt und auch in Romanen der Phantastischen Literatur eine Rolle spielt. Die übernatürlichen Wesen weiblichen oder männlichen Geschlechts, deren Ursprünge häufig in der Mythologie liegen, treten dabei mit Eigenschaften auf, die sich für ihre irdischen Partner als verhängnisvoll erweisen. Ein dämonischer Liebhaber kann ein Dämon oder der Teufel selbst sein, der als Mensch in Erscheinung tritt.

Weitere Gestalten sind Vampire und Untotedie, gebunden durch ein Gelübde, als gestorbene Liebhaber zurückkehren müssen. Weibliche Wesen sind üblicherweise magisch-dämonisch und verführen Männer. Häufig treiben sie als Vampir ihr Unwesen, untergraben die Sittlichkeit der erotisch Verfallenen und der Name des Geschlechts mit Liebhaber diese ins Unglück. Die Bindung zwischen Verführer und Opfer ist bei männlichen und weiblichen Wesen häufig von zweierlei Art. Das verführte Opfer ist sich der Gefahren bewusst, nimmt sie aber wegen der erotischen Genüsse in Kauf.

Hinzu kommt manchmal ein wohliger Schauer angesichts des der Name des Geschlechts mit Liebhaber Untergangs. Dämonische Verführer zeigen sich in der gesamten Literaturgeschichte von der Antike bis in die Moderne.

Auf Befehl Gilgameschs entfremdet sie mit ihren sexuellen Künsten den Rivalen Enkidu den Tieren und verleitet ihn dazu, die Stadt Uruk aufzusuchen, wo er mit Gilgamesch zusammentrifft. Einer vergleichbaren Vorstellungswelt gehört die in der Genesis geschilderte Verführung Adams durch Eva an, ein Name, mit dem in der abendländischen Geistesgeschichte immer wieder auf den scheinbar ruinösen weiblichen Einfluss verwiesen wurde. Hierbei handelte es sich um der Name des Geschlechts mit Liebhaber geschichtlich weit zurückreichende Mahrtenehebei der die Bande zwischen den Elementarwesen und dem Mann unter Bedingungen geschlossen wurde, die für den Sterblichen letztlich unerfüllbar waren.

Übertrat er das überirdische Gebot, kehrte das Wesen zu seinen Ursprüngen zurück, da der Bund zerstört war. Ein bedeutendes antikes Beispiel hierfür ist der Mythos des ewigen Sängers Orpheus und der Baumnymphe Eurydike, die, nachdem Orpheus sich beim Aufstieg aus der Unterwelt zu ihr umgedreht hatte, wieder auf ewig in den Hades "zurückfällt".

Andere dämonische Gestalten lassen sich aus der Umkehrung antiker Mythen erklären, die mit germanischen und keltischen Vorstellungen verschmolzen. Die Sage vom Venusring oder von der Statuenverlobungdie in der Romantik weitergebildet wurde, erklärt sich aus der Dämonisierung der Göttin Venus. Bürgers Ballade Lenore kann als klassische Figurendarstellung von Gespensterbraut und dämonischem Liebhaber betrachtet werden.

In die Beziehung der Name des Geschlechts mit Liebhaber Hochromantik zur Volkssage mischten sich häufig Elemente der Trivialliteraturdie den verschütteten Der Name des Geschlechts mit Liebhaber zu Dämoninnen, Teufelinnen und Wesen der Naturmythologie öffnete.

Dem Volksglauben des Balkans entstammten die in dieser Zeit literarisch entdeckten Vampire, Nachfahren der Lamien und Empusen aus der Antike, mit deren Blutdurst sich sexuelle Gelüste verbanden. Während einige die Ballade als Plädoyer gegen asketische und lebensfeindliche Tendenzen des Christentums werteten, wies etwa Max Kommerell darauf hin, dass sie mit ihrer heftigen, schwül gespannten und ins Gespenstische umschlagenden Liebesstimmung zwar eine weltgeschichtliche Trageweite erhalte, bei der Vielschichtigkeit Goethes indes nicht als antichristliches Manifest aufzufassen sei.

Neben den im Das Werk knüpfte an die Sage von der Fee als heidnischem Naturwesen an, das keine Ehe eingehen der Name des Geschlechts mit Liebhaber und vom Partner verlangt, das Verhältnis zu verheimlichen und nicht zu heiraten.

Sie nutzen die unterwürfige Bewunderung der ihr Ergebenen, um sich emporzuschwingen und am Ende die Verfallenen kalt zurückzuweisen, zu betrügen und der Lächerlichkeit preiszugeben. So zerbrechen sie an der unnahbaren Hoheit und fernen Schönheit, können sie doch dem magischen Zauber der Verführung nicht widerstehen.

Statt den Teufelspakt feierlich mit dem eigenen Blut zu unterzeichnen, infiziert sich der Komponist willentlich mit Syphilis, die Zeit bis zur Zersetzung des Gehirns ist die gesetzte Frist. Indem Adrian bei seinem ersten Besuch des Freudenhauses, als wollte er der schwülen Atmosphäre wie seiner eigenen Verwirrung entfliehen, Akkorde auf einem Klavier anschlägt und von H- nach C-Dur moduliertsucht er in der Deutung Kepplers der Verführung das Schöpferisch-Geistige rettend entgegenzusetzen. Der Biss des Vampirs hatte eine unverkennbar sexuelle Komponente.

Der Vampir-Mythos mit seinen mannigfachen, häufig ins Triviale abgleitenden literarischen Formen diente vor allem im Ein hübsches Mädchen, das die Liebe des Malers erwidert, wird mit einem dämonischen Fremden verkuppelt. Das Mündel der Name des Geschlechts mit Liebhaber sich der Entscheidung des geldgierigen Vormunds allerdings beugen und ihm folgen.

Später, beim Begräbnis seines Vaters, fällt der Maler in einen tiefen Schlaf. Hinter dem anfänglichen Widerwillen des Mädchens scheint sich der Wunsch nach einer Hingabe an den tatsächlich zutiefst begehrten dämonischen Verführer zu verbergen, gegen den ein irdischer Mann nicht zu konkurrieren vermag.

Auch in anderen Werken Le Fanus spielt das Motiv des geheimnisvollen Fremden eine Rolle, der in den wohlbehüteten Bereich des viktorianischen Bürgertums eindringt und dort Verwirrung stiftet und Unheil bringt. Nur auf den ersten Blick zeigen sie das viktorianische Leben kritisch und wirklichkeitsgetreu, während sich hinter den Fassaden des Fremden in der Regel Dämonen und Untote verbergen. Dämonischer Liebhaber literarischer Typus; übernatürliche Wesen weiblichen oder männlichen Geschlechts mit Eigenschaften, die sich für ihre irdischen Partner als verhängnisvoll erweisen.

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres sollte auf der Diskussionsseite angegeben sein. In: Rein A. Zondergeld : Lexikon der phantastischen Literatur.

In: Elisabeth Frenzel : Motive der Weltliteratur. Band In: Elisabeth Frenzel: Motive der Weltliteratur. Alfred Kröner Verlag, StuttgartS. Beck, MünchenS. Beck, MünchenAnmerkungen, S. Keppler: Das Lachen der Frauen. Das Dämonische im Weiblichen.

In: Christian W. Thomsen, Jens Malte Fischer Hrsg.