Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen

Sexualerziehung: ANGSTRÄUME - GEGEN VERGEWALTIGUNG (DVD / Vorschau)

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Scholz Illustrationen. Ich soll mal mein Leben chillen. Ständig soll ich das, mein Sohn rät mir dazu. Er hat sein Leben sehr gut im Griff. Die Präsentation war noch nicht ausgedruckt. Wie auch, unser Drucker war seit Wochen kaputt.

Mir war klar, egal was ich sagen würde, es wäre falsch. Völlig falsch. Völlig unnötig, völlig übertrieben und eben einfach nicht gechillt.

Aber ich bin eine Mutter. Ich bin an so einem Tag nervös. Es war Und nun, da nur noch 70 Minuten blieben, hielt ich es einfach nicht mehr aus. Mein Empfinden, ein wenig Aktivität wäre angebracht, musste raus. Aber klar, mein Sohn sah das komplett anders. Zu viel an Energie. Zu viel an Liebe und Lebensfreude. Diese Energie, diese Liebe, diese Freude. Und obwohl die Beknacktheit, die Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen immer mal wieder an den Tag legen, das Nervenzerren Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen Grenzenaustesten, einen oft genug an vielem zweifeln lassen, ist dieses schöne Gefühl des Überlaufens bis heute da.

Nur Ben ist weg. Vor vier Monaten, mit 19, ist er ausgezogen. Der Auszug war nur halb so schlimm. Schlimm waren die Jahre davor. Denn als Ben in die Pubertät kam, als er begann sich zu lösen, als er quasi als Ableger anfing, eigene Wurzeln auszubilden, um unabhängig von mir leben zu können, begann ich zu leiden. Ich wurde unendlich traurig. Ich war niedergeschlagen und gereizt.

Ich begriff die Veränderungen als den Anfang vom Ende — den Anfang von der Zeit, die mir zusammen mit meinem Sohn bleiben würde. Sie sind einsam, fühlen sich nicht mehr gebraucht. Diese Krise, die bei Frauen oft mit der Menopause zusammenfällt, führt bei manchen Eltern zu psychischen Erkrankungen. Full-Nest-Syndrom: Wenn Kinder nicht ausziehen, weil sie es sich beispielsweise nicht leisten können, kann das zu psychischen Belastungen bei Eltern führen.

Das verstärkt sich, wenn sie auch die eigenen Eltern pflegen müssen. Sie beginnen ein neues Leben. Oder ziehen in die Nähe der Kinder. Das hört sich an, als ginge es hier ums Sterben. Und genau so hat es sich angefühlt. Es hat sich angefühlt wie ein nicht zu umgehender Verlust. Das war völlig plemplem, völlig übertrieben, und doch war es Alltag. Das graue Gefühl von Verlust war in mein Leben geschlichen, hatte sich ausgebreitet und es sich bequem gemacht.

Wie ein Gast, den man nicht mehr loswird. Wie Toni Erdmann, nur nicht in lustig. Ich war erschrocken über diese extreme Gefühlslage, aus der ich sehr lange nicht herauskam, die jeden Blick auf das Kind bei den banalsten Tätigkeiten mit einem Schleier der Trauer überzog, denn es fühlte sich ja an, als sei alles bald für immer vorbei.

Eine Zeit lang dachte ich, ich wäre nicht ganz dicht. Ich hätte eine Psychomacke, die möglicherweise dringend behandlungsbedürftig sei.

Das dachte ich so lange, bis ich andere Frauen traf, die auch so litten. Vielleicht fühlte es sich nicht für jede so an, als wohne sie der Chronik eines angekündigten Todes bei, bei manchen war die Traurigkeit nicht so umfassend.

Aber etliche dieser Frauen litten ebenfalls wie Hund unter einem Umstand — das Kind wird erwachsen und löst sich —, den man Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen leicht rationalisieren — und, ganz wichtig — als notwendigen Verlauf begreifen kann.

Das tat auch Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen. Ich hatte keinen Zweifel daran, dass das alles genau so sein müsse. Dass das Kind so blöd sein müsse, um sich abzugrenzen, dass es seine und die Grenzen seiner Eltern austesten musste, um an diesen Erfahrungen zu wachsen.

Auch war mir immer klar, dass die Kinder aus dem Haus müssen. Dass es nicht gut ist, wenn sie zu lang im Nest bleiben und dass man als Elternteil nicht den Fehler machen darf, sie länger als nötig halten zu wollen, nur weil man selbst mit ihrem Fortgehen ein Problem hat. Ich habe mir den Auszug nicht einmal schönreden müssen, indem ich auf die entstehenden Freiräume schaute, die Entfaltungsmöglichkeiten, den Platz, der in der Wohnung frei würde.

Ich hatte immer das Gefühl, die Natur zu spüren, die es als Teil eines gesunden Prozesses eingerichtet hat, dass die Brut das Nest verlässt. Und obwohl der Kopf auf dieser Ebene ganz anständig funktionierte, drehte der Teil, der die Tatsachen mit den Gefühlen verknüpfte, völlig durch. Die Rationalität wurde zu einer Insel in der Ferne. Ich lebte in dieser Zeit auf dem Trauer-Festland, das selbst an Tagen, an denen die Sonne schien, stets von der Gewissheit beherrscht war, dass am Abend schon die klamme Kälte wiederkäme.

Es ist hart. Was macht mich so traurig? Sie verlassen mich. Ich bin so was von bereit für ein leeres Haus. Niemand warnt dich vor den leeren Zimmern. Ich versuchte das alles zusammenzubringen.

Dieses Gefühlsdunkel in mir, einer getrennt erziehenden, immer berufstätigen Mutter, der es stets wichtig war, keine Kuchen-back-Mutter zu sein. Keine also, die durch das beständige Bereitstellen von Kuchen und Kürbissuppe im Kindergarten und auf Sommerfesten eine soziale Rolle finden will. Ich habe versucht zu begreifen, woher das kommt. Weil mir Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen war, das bin nicht nur ich, das sind auch Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen andere Frauen, habe ich geguckt, was habe ich mit ihnen gemein, was trennt uns?

Was ist an der jetzigen Generation an Müttern anders als an denen davor? Warum hängen gerade wir so extrem durch? Was ich fand, waren einige mehr oder weniger bedeutsame Einzelpunkte: die Freude am Muttersein, das gute Verhältnis zwischen Kindern und Eltern.

Den, der alles auszumachen scheint, die Besonderheit der Babyboomer, die bei den nachfolgenden Müttern schon Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen sein wird: die Wechseljahre. Anders als unsere Mütter, die meist mit Anfang, Mitte 20 ihre Kinder bekommen hatten und um die 40 waren, als wir auszogen, sind die jetzt vom Schmerz betroffenen Frauen älter. Ich war bei der Geburt von Ben Durch das späte Mutterwerden treffen bei uns zwei schwierige Phasen aufeinander: Das Nest wird leer, und wir, die wir um die 50 sind, stecken in den Wechseljahren.

Eine Zeit, die in ihrer allumfassenden Entwertung der Frau für sich genommen schon der Horror ist. Die Wechseljahre sind auch eine Zeit, in der oft genug aus der Partnerschaft die Luft raus ist, in der wir durch das Flirtraster Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen und oft auch im Beruf in die zweite, die weniger sichtbare Reihe wandern. Mit dieser Absage auf so vielen Ebenen werden wir der so verlässlichen Stütze des Gebrauchtwerdens beraubt.

Und auch der eines geliebten Gegenübers. Als Ben in die Pubertät kam, als er begann sich zu lösen, um unabhängig von mir zu werden, begann ich zu leiden. Über Jahre, über fast zwei Jahrzehnte war die Funktion der Versorgerin, der Bekümmerin eine zuverlässige, und auch eine gute: Lief im Beruf alles schief, war der Partner ein Ärgernis, das Auto gerade kaputtgegangen, das Konto am Limit, so war da doch immer dieser eine Mensch, der sich total freute, wenn man ihm aus Fischstäbchen ein Haus auf den Teller legte.

Ich wollte schreien. Ich fand es schwierig, den Schmerz für mich zu behalten. Ben nicht damit zu behelligen.

Denn anders als in einer Liebesbeziehung, in der der andere sich trennt, kann ich meinem Kind keine Vorwürfe machen. Ich muss es hinnehmen, ohne böse zu sein, ohne es ihm nachzutragen. Damit klarzukommen, ist allein meine Aufgabe. Er wollte das nicht so genau wissen. Aber es hat die Situation entspannt. Mir war klar, dieses Gefühl muss raus. Und weil Schreiben mein Medium ist, war auch klar: Ich möchte das aufschreiben.

Denn das ist ein weiterer Punkt, der die Situation so schwierig macht: Über dieses Leiden von Müttern und zunehmend auch von Vätern wird nicht gesprochen. Prozent der Mütter leiden laut einer US-Umfrage unter 1. Die Trauer begleitet sie bis zu zwei Jahre lang.

Quelle: "Beyond the Mommy Years". So etwas aufzuschreiben birgt die Gefahr, peinlich zu werden. Allein, weil man sich so nackt macht. Ich habe mich damit getröstet, dass ja nicht nur ich mich so eigenartig verhalte und Die Kinder auf der Straße Sex ausziehen empfinde, sondern Tausende von anderen Müttern und Vätern auch.

Das Wissen um einen kollektiven Zustand ist hilfreich. Es rettet aus dem Gefühl der Isolation. Auch hat es mir geholfen, dass ich mich im letzten Moment dann doch nicht so ernst nehme.