Die schönste der Welt Sex

Mein peinlicher Sex-Unfall - Mach, dass es aufhört! - TLC Deutschland

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I n den 60er-Jahren drehte Klaus Lemke noch kostspielige Werke wie "48 Stunden bis Acapulco" und "Negresco", doch seit er mit Die schönste der Welt Sex Klassiker "Rocker" das Filmen ohne Drehbuch für sich entdeckte, ist seine Karriere eine Geschichte des Loslassens. Heute produziert der Jährige nach dem Guerillaprinzip, mit Minimalbudget und einen dreiköpfigen Team, wobei er auf Filmförderung schon aus Prinzip verzichtet.

Nach vielen Jahren hat der Münchener, dessen Filme meist in Hamburg spielen, wieder einen Film in seiner Heimatstadt gedreht. Klaus Lemke: Klar. Ich hatte darauf nie eine gute Antwort. Und aus der Wut darüber, dass ich diese arroganten Fragen ertragen muss, gibt es "Schmutziger Süden". Lemke: Nein, aber er wirkt mit einer barocken Energie auf die Leute ein, die praktisch jede Story ersetzt.

Lemke: Der Süden ist katholisch, der ist Komödie, ist Vergebung. Hamburg ist calvinistisch. Wenn du da kein Geld hast, mag dich der liebe Gott nicht. Deswegen hab ich in Hamburg manchmal Probleme. Wenn die Leute wüssten, dass Die schönste der Welt Sex in München in einem kleinen Appartement ohne Warmwasser lebe, dann würden sie sagen: Wie kann das sein, der ist doch in der Zeitung.

Lemke: Und die Die schönste der Welt Sex in München sehr wichtig. Doch kaum steht der Sex vor der Tür, haben sie immer etwas anderes zu tun. Nur eine, die sich letztlich für ihn entscheidet, die ihrem Typen Die schönste der Welt Sex vier Finger absägt und Geld klaut für eine gemeinsame Zukunft auf Jamaika, die kommt zu spät. Aber das Zögern ist ein Problem, das sich nicht auf München beschränkt, das gibt es weltweit.

Lemke: Der Film ist ein kleiner Schwabing-Porno, der explodiert irgendwie und verführt zur Verliebtheit. Man hat gute Laune und mag plötzlich dieses München, obwohl Die schönste der Welt Sex München gar nicht zeige. Lemke: Aber durch den Rhythmus des Films, dadurch, dass nichts erklärt wird und gleich Sex kommt, denkt man: Das ist ja super Die schönste der Welt Sex. Sex ist in dem Film sozusagen die schönste Reinkarnationshilfe: Man wird ein bisschen so, wie man schon immer gern sein möchte.

Ich wollte nur zeigen, dass an München noch was dran ist. Lemke: Nein, was ich zeige, ist komplett erfunden, aber die Menschen sind echt. Die eine Hauptfigur, die Sheila, sitzt im wirklichen Leben in der Notaufnahme in der Universitätsklinik. Bei einem Unfall wirst du zuerst von ihr begutachtet. Lemke: Ja, in entscheidender Position. Als sie mir erzählt hat, was sie macht, bin ich in Ohnmacht gefallen.

Ich dachte, die wäre Callgirl. Seine Geschichte ist, dass er aus einem kleinen Dorf in Norddeutschland kommt und mit zwölf Jahren meinen Film "Rocker" sieht. Der Film dreht ihn komplett um. Plötzlich erkennt er, welche Poesie die Welt hat, aus der er kommt.

Er verliebt sich dann zufällig in eine meiner Darstellerinnen und bittet sie, ihn mit mir bekannt zu machen. Die ruft ihn dann an, mitten während der Schulzeit. Er sieht ihren Namen, geht ran, verabredet sich mit ihr in München, um mich zu treffen - und fliegt von der Schule.

Vor vier Wochen hat er sein Abitur nachgemacht, mit Lemke: Ja, es ist wirklich eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten. Der hat nicht den geringsten Respekt vor meiner Vergangenheit und vor all den Namen, die darin vorkommen. Der kennt die gar nicht. Lemke: Nein. Der kann sich auch nicht vorstellen, dass er ab Montagabend relativ bekannt sein wird. Lemke: Kameramann, Tonmann, die Die schönste der Welt Sex und ich. So, dass wir alle in ein Taxi passen. Lemke: Klar, Cowboy, der hat Bombe, oder?

Man kann natürlich für einen Film viel mehr bekommen, nur dann müsste man vorher ein Drehbuch Die schönste der Welt Sex. Ich erzähle den Film mit dem Film. Der Film ist wie ein Überfall. Man hat tausend Fragen: Was soll dies jetzt? Was war das? Wie passt das zusammen? Aber irgendwann ist das alles egal, irgendwann ist man drin. Lemke: Ja, meine Filme sind keine Kreuzworträtsel, wo hinterher alles zusammenpasst. Sie sind mitunter so disparat wie das Leben. Lemke: Ich mache Filme, damit sich Zuschauer hinterher ein bisschen cooler fühlen können.

Nicht dass, die Schauspieler auf der Leinwand cool sind, nein, darauf kommt es nicht an, um die Leute geht es. Damit die nach dem Film wieder besser zu sich passen. Leben bedeutet nicht das goethesche Prinzip, dass wir etwas dazulernen. Ich bin fast siebzig Jahre alt und hab nichts dazugelernt, niemand lernt etwas dazu.

Coolness bedeutet, dass man schneller loslässt und mit der nächsten Katastrophe beginnt, statt lange über die alte zu heulen. Mehr zum Thema. Kultur Literaturverfilmung Diese "Dorfpunks" überzeugen auch als Stalinisten.

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