Die weiblichen Erreger in den Tropfen in der Apotheke

Arzneimittel: Mysteriöser Nahrungsergänzungsmittel-Mix aus der Apotheke - BR24

Ich suche eine Frau für Sex

A uf Sex ist die Menschheit existenziell angewiesen, und nach Sex, nach erotischem Empfinden, nach Lust sehnen sich die allermeisten Menschen zeit ihres Lebens. Zwar spielen bei der nach und nach einsickernden Lustlosigkeit Hormone und Botenstoffe eine gewisse Rolle. Aber nur eine gewisse, beschränkte. Die weibliche Lustlosigkeit lässt sich deshalb nur in engen Grenzen mit dem althergebrachten, historischen Arsenal von Liebeswirkstoffen mildern.

Für die weibliche Unlust, stellt dagegen die psychologische Fakultät fest, gebe es einen Grund, einen einzigen, klar erwiesenen Hauptgrund sogar. Er habe nichts mit biologischen Prozessen zu tun, man könne einen Schuldigen benennen. Es sei der Mann. Er schränke die Libido der Frauen Die weiblichen Erreger in den Tropfen in der Apotheke — und gegen Männer hülfen keine Pillen.

Einen neuen und überraschenden, in der weltweiten medizinischen Forschungsgemeinde heftig diskutierten, wissenschaftlichen Weg, die weibliche Libido zu stimulieren, schlägt jetzt das deutsche Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim vor. Denn ursprünglich war sie — ähnlich wie Viagra, das vor seiner Potenzpillen-Karriere als Herzmedikament vorgesehen war — als Arznei zur Therapie von Depressionen entwickelt worden. Doch während es in diesem Einsatzgebiet versagte, scheint es bei weiblichen Sexualstörungen eine echte Option zu sein.

Flibanserin beeinflusst im Gehirn die Arbeit des Botenstoffs Serotonin: Es blockiert einige der zuständigen Rezeptoren, andere wiederum öffnet das Medikament — komplizierte, nicht völlig enträtselte Vorgänge, an deren Ende jedenfalls dann eine Steigerung der Libido steht. Dass dieser Mechanismus tatsächlich Erfolgsperspektiven hat, zeigt ausgerechnet das Beispiel der Migräne-Patienten. Denn der berüchtigte Kopfschmerz mag zwar — tatsächlich erlitten oder nur höflich vorgeschützt — in Geschichte und Gegenwart zahllose Beischlafgelegenheiten unterbunden haben.

Aber einer der skurrilsten und heitersten Erkenntnisse der Wissenschaft nach ist gerade Migräne dazu angetan, das sexuelle Verlangen zu steigern — wie Forscher der Wake Forest University in North Carolina herausfanden. Die amerikanischen Wissenschaftler stellten fest, dass Migräne-Kranke ein um 20 Prozent stärkeres Verlangen nach Sex verspüren als Patienten mit Spannungskopfschmerzen. Erste klinische Untersuchungen an knapp libidoschwachen Die weiblichen Erreger in den Tropfen in der Apotheke verstärkten ebenfalls die Hoffnungen auf Flibanserin.

Was deutlich macht, dass Psyche und Erwartung bei der menschlichen Sexualität eine Schlüsselrolle spielen. Dies erhöht nicht nur die Kosten der Therapie. Es steigert auch das Risiko von Nebenwirkungen. Ob diese gesundheitlich noch vertretbar sind, wird jetzt die Zulassungsbehörde beurteilen müssen. Die Psychiaterin hält es für ausgeschlossen, mit irgendeiner Pille sexuelle Probleme von Frauen zu lösen.

Sie kritisiert auch die von Boehringer Ingelheim gesponserte Web-Site www. In der Tat zeigen aktuelle Studien, wie vielgestaltig verwickelt und verschlungen das Sexualverlangen von Frauen ist.

So glauben beispielsweise immer noch viele Frauen, mit den Wechseljahren an einer Art Sollbruchstelle ihres Lebens angekommen zu sein. Mit dem Klimakterium sei das Ende der Frau als sexuelles Wesen erreicht. In einer Studie bezeichneten sogar zwischen 30 und 50 Prozent der Frauen die Vorstellung als erregend, zum Sex gezwungen zu sein, dabei sogar bedroht oder gefesselt. Eine Rechtfertigung für männliche Gewalttäter wird das allerdings nicht abgeben können.

Das sexuelle Wüten, gaben die Frauen an, dürfe sie aber nicht in Angst versetzen. Es ist noch gar nicht so lange her, dass man Frauen generell das Bedürfnis absprach, sexuelle Erfüllung zu finden und einen Orgasmus haben zu können. Im Sigmund Freud beschäftigte sich zwar mit weiblicher Sexualität und den verheerenden Folgen ihrer Verdrängung.

Doch auf den Orgasmus kam er kaum zu sprechen. Die Bonaparte war Die weiblichen Erreger in den Tropfen in der Apotheke genug, ihm die Antwort schuldig zu bleiben. Mittlerweile ist es nicht nur in Ordnung, dass Frauen einen Orgasmus er- und ausleben, sie sollen, sie müssen es sogar. Erst recht, seit Viagra die allzeit unverzügliche Vollzugsfähigkeit der Männer bis ins hohe Alter steigerte. Es stellte sich rasch als wirkungslos heraus. Der ursprüngliche Gedanke erwies sich als falsch — dass die durch das Potenzmittel ausgelöste Steigerung der Blutzufuhr bei Männern auch bei Frauen hilfreich sein könnte.

Es sieht danach aus, als hätten die Psychologen Die weiblichen Erreger in den Tropfen in der Apotheke Bei Frauen ist tatsächlich die nachlassende Sexualität weniger eine Frage des Könnens als des Wollens. Während beim Mann die Beseitigung physiologischer Hemmnisse völlig reicht für ein stichflammenartig erneuertes Sexualleben, ist die Lust der Frau abhängig von den komplizierten Zugängen zu ihrer Libido. Als luststeigernd gelten bei Frauen wie bei Männern die Androgene, zu denen vor allem das Testosteron gehört.

Der weibliche Körper produziert diese Hormone in den Nebennieren und Die weiblichen Erreger in den Tropfen in der Apotheke. Fallen diese Organe als Hormonproduzenten aus, durch Krankheit oder nach einer Operation, kann in der Tat eine Medikamentenunterstützung mit Androgenen hilfreich sein. Aber nicht die Androgene.

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