Echter Homosexuell Sex in der Armee

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A ls Metin bei der Musterung erklärte, er lehne den Wehrdienst aus Gewissensgründen ab, fragte ihn der zuständige Offizier, ob er schwul sei.

Es war vermutlich als Hilfestellung gemeint — der Offizier bot ihm damit einen begehbaren Ausweg an. Denn Homosexualität echter Homosexuell Sex in der Armee eines der wenigen Argumente, dass die Armee akzeptiert, um junge Männer vom Wehrdienst zu entschuldigen. Genauer gesagt, es ist ein untergeordnetes Argument, das Hauptkriterium ist "Krankheit".

Wer chronisch krank oder behindert ist, der ist von der Wehrpflicht ausgenommen. Und Homosexualität gilt in der Türkei offiziell als Krankheit. Nicht nur in der Armee. Im Jahr machte die damalige Frauen- und Familienministerin Selma Aliye Kavaf von sich reden, als sie gleichgeschlechtliche Sexualität eine "biologische Fehlfunktion" nannte, die behandelt werden müsse.

Schwule dürfen also nicht in die Armee. Diese Regel echter Homosexuell Sex in der Armee aber nicht nur Homosexuellen das Leben schwer, sondern erscheint vielen Heterosexuellen, die den Wehrdienst verweigern wollen, als ein Ausweg.

Denn die Verweigerung aus Gewissensgründen ist echter Homosexuell Sex in der Armee vorgesehen. Verweigerern droht sogar Gefängnisstrafe. So mancher junge Mann kommt da auf den Gedanken, sich als schwul auszugeben, nur um dem Wehrdienst zu entgehen. Das ist aber gar nicht so leicht. Denn die Armee hat diesen Weg, um den verhassten monatigen Wehrdienst herumzukommen so schwer und erniedrigend echter Homosexuell Sex in der Armee nur möglich gemacht.

Akzeptiert würden Fotos des Kandidaten in Frauenkleidern, oder beim Sex — aber nur in passiver Rolle. Denn in der Türkei, wo junge Männer vor der Ehe nicht ohne weiteres Sex mit einer Frau haben können, gilt nur der als wirklich schwul, der den passiven Part übernimmt.

Wer hingegen die "Männerrolle" bei gleichgeschlechtlichem Sex spielt, gilt immer noch als echter Mann. Im Grunde ist das eine Art gesellschaftliches Einvernehmen darüber, dass dieser Mann mit einer Frau schlafen würde, wenn er nur könnte; der "aktive" Sex mit anderen Männern gilt in diesem Sinne als Kompensation für den Mangel an willigen Frauen.

Wenn die Armee all jene ablehnen müsste, die als "Mann" mit Männern schlafen, dann müsste sie wohl viele Tausend Rekruten mehr ablehnen. Sie müssen nichts anderes tun, als schweigen. Auch das ist natürlich belastend — es entspricht im Übrigen den bis vor kurzem in den USA gültigen Regeln.

Für Schwule, die den Wehrdienst umgehen wollen, ist hingegen ein langer Leidensweg die Regel. Dass die zuständigen Offiziere so penetrant nach Fotos fragen — zumindest nach Aussagen betroffener Schwuler, so auch in einer Studie von der US-Publikation "Foreign Policy" aus dem Jahr — hat möglicherweise nichts mit den Regeln zu tun, sondern eher mit so etwas wie Voyeurismus, oder einer Lust, den Kandidaten zu erniedrigen.

Oder aber mit der Angst, einem Heuchler das Attest zu geben, und dann von Vorgesetzten getadelt zu werden, wenn er später heiratet. Denn der türkische Generalstab hat offiziell erklärt, dass Fotos oder Videos nicht nur nicht nötig sind, um anerkannt zu werden, sondern selbst wenn sie vorgelegt werden, nicht als Beweismittel verwendet werden können. Der "offizielle" Prüfungsprozess sieht pseudowissenschaftliche Tests vor, bei denen die Betroffenen beispielsweise Bilder malen und dann erklären müssen, was sie dabei dachten.

Oft sind wochenlange Untersuchungen in psychiatrischen Kliniken zu durchleiden, manchmal in mehreren Instituten. Ist man erst einmal anerkannt, können die Folgen ein Leben lang nachwirken. In der Türkei weigern sich viele Arbeitgeber, ungediente Männer einzustellen.

Damit ist man dann gebrandmarkt. Entweder man bekommt den Job nicht, oder man bekommt ihn, und wird von den Kollegen verspottet.

Warum aber die ganze Schwulen-Phobie? Es ist eine Mischung aus traditionellen Echter Homosexuell Sex in der Armee in der muslimischen Türkei, und aus veralteten Nato-Regeln. Die praktischen Gründe, die die Militärs gegen eine Aufnahme offen homosexueller Männer ins Feld führen, sind identisch mit Argumenten, die bis vor kurzem in den USA galten.

Schwule müssten sich dann nicht mehr testen lassen, um den Wehrdienst zu umgehen. Und derzeit besteht — noch wenige Wochen lang - für Wehrdienstpflichtige die Möglichkeit, sich ohne weitere Fragen freizukaufen. Die Kosten liegen bei etwa Es ist eine Einmal-Aktion, um die Staatskassen aufzufüllen.

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