Lüsten der Menschen in Sex

The secret to desire in a long-term relationship - Esther Perel

Japanischer Sex in der Nacht

Quelle: Thinkstock by Getty-Images. Hin und wieder sei er ein Genuss, gäbe es ihn aber Lüsten der Menschen in Sex, würde ihn niemand mehr haben wollen. In seinem Ratgeber "Wer braucht denn noch Sex? Eindeutig zu viel. Die Lust bleibt dabei auf der Strecke", schreibt Zittlau. Lüsten der Menschen in Sex auch der Sex selbst kann zum Stressfaktor werden. Männer, die immer können müssen und Frauen, die immer Lust haben sollen — dieses Trugbild sei nicht einzuhalten, betont Zittlau.

Viele Paare fühlen sich durch die falschen "Leitbilder" unter Druck gesetzt — und die Leidenschaft bleibt gerade deshalb auf der Strecke: "Laut einer Umfrage der Zeitschrift "Fit for Fun", durchgeführt an Bundesbürgern im Alter von 18 bis 55 Jahren, empfinden 58 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen den Sex vor allem als Pflichtübung, die eher zu Verkrampfungen als zur Lustbefriedigung führt", schreibt der Autor.

Die Folgen dieser und anderer Faktoren seien deutlich erkennbar, schreibt Zittlau: Vor 30 Jahren hätten die bis jährigen Deutschen noch etwa 22 bis 28 Mal im Monat Sex gehabt. Heute seien es gerade noch vier bis zehn Mal. Die bis Jährigen würden es gerade noch auf zwei bis drei Intimkontakte pro Monat bringen. Zudem hätten verschiedene Umfragen gezeigt, dass Jugendliche eher auf Sex als auf ihr Handy verzichten möchten.

Tipps, wie Paare ihre Leidenschaft wiederentdecken, wird man in dem Ratgeber allerdings vergeblich suchen. Denn laut Zittlau ist Sex nämlich gar nicht so wichtig, wie wir denken. Wir sollten aufhören zu jammern und einen anderen Weg gehen, so sein klares Statement. Es sei eigentlich gar nicht so schlecht, wenn der Sex langsam bedeutungslos werde.

Der Autor geht in seiner Auffassung sogar so weit, dass er sagt, die Welt wäre ohne Sex viel friedlicher. In der Theorie ist das schön und gut. Aber kann das in der Praxis wirklich klappen?

Ist Sex wirklich so unbedeutend? Besonders im fortgeschrittenen Alter scheinen sich Paare geradezu nach genau dieser entspannten Einstellung zu sehnen. Gerade Frauen stört ihre fehlende Lust in vielen Fällen nicht.

Das zeigt die "Preside-Studie" von mit fast Allerdings verspürten lediglich ein Viertel dieser Probandinnen wegen ihrer Unlust einen starken Leidensdruck.

Und bei diesem Viertel müsse man sich wiederum fragen, ob sie unter ihrer Unlust nur deshalb litten, weil ihr Partner ein Problem damit hatte. Es Lüsten der Menschen in Sex vielmehr so zu sein, dass die meisten Frauen gut mit ihrer Unlust zurechtkommen, so die Schlussfolgerung des Autors.

Laut Zittlau sieht die Situation auch bei den Männern nicht Lüsten der Menschen in Sex anders aus. Sie wären zwar gerne Wesen, die immer und bis ins hohe Alter Lust haben, doch die Fakten zeigten ein anderes Bild. Zeit also, entspannter zu werden und das Gefühl abzulegen, nicht normal zu sein, wenn die Lust sich nicht blicken lässt, findet Zittlau.

Zumal Leidenschaft allein seiner Ansicht nach sowieso nicht Lüsten der Menschen in Sex geeignet ist, die Partnerschaft zu stützen: "Sexualität ist denkbar ungeeignet für den Aufbau und Erhalt einer stabilen Partnerschaft.

Triebe und Liebe passen nicht zusammen. Wer Lüsten der Menschen in Sex eine stabile Liebesbeziehung zu jemandem aufbauen will, sollte sich nicht, wie es Paartherapeuten weithin predigen, darum bemühen, den Sex miteinander lebendig zu halten - was mit ein und demselben Partner ohnehin nicht funktionieren kann.

Viel wichtiger sei, die Welt auf ähnliche Weise zu erleben und auf hoher Qualität miteinander zu kommunizieren, betont der Autor und verweist auf eine Studie der Stuttgarter Sozialwissenschaftlerin Gabriela Schmid-Kloss.

Diese hatte sechs Ehepaare, die bereits seit 35 Jahren zusammenleben, nach ihrem Beziehung sgeheimnis befragt. Bei Wertvorstellungen und moralischen Fragen gilt: Gleich und gleich gesellt sich gern. Unterschiedliche Hobbys und Leidenschaften seien für die Beziehung sogar förderlich, weil so jeder seinen ganz persönlichen Freiraum habe. Der Autor rät, für einen entspannten Umgang mit dem Sex weder sich selbst noch den Partner unter Erfüllungsdruck zu setzen.

Aber wenn beide eine unterschiedliche Libido haben, müssen sie darüber reden und einen Konsens finden. Achtsamkeit füreinander sei das Erfolgsrezept. Ob man der Meinung des Autors, dass der Verzicht auf Sex alles einfacher macht, zustimmen möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist, dass sich das Paar, in dem was es tut, einig ist.

Egal, ob sie nun viel oder weniger Sex haben. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion. Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier. Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung. Rezension zum Buch: "Wer braucht denn noch Sex?

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