Mängel der Menschen in Sex

PRIVATE TALK #6 - Denken Männer nur an Sex?

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Chr — 65 n. Neben den physischen Grundbedürfnissen nach materiellen und energetischen Ressourcen haben wir Menschen und andere Lebewesen weitere Bedürfnisse psychischer Natur. Unsere Psyche ist eine komplexe Mängel der Menschen in Sex Struktur zur Verarbeitung von Information. Sie ist evolutionär entstanden. Bereits weit vor Erscheinen des Menschen entwickelten Lebensformen Informationsverarbeitungsstrukturen, die ähnliche Funktionen aufweisen wie die Psyche des Menschen.

Jede dieser Stufen stellte einen evolutionären Quantensprung dar, der substanziell neue Fähigkeiten mit sich brachte. Diese Entwicklungen gab es jedoch nicht zum Nulltarif. Die in diesem Artikel aufgeführte Struktur gibt meine Sicht der stufenweisen Entstehung der Psyche sowie unserer psychischen Bedürfnisse im Laufe der Evolution wieder. Auch jedes Lebewesen selbst bildet im Laufe seiner individuellen Reifung seine Bedürfnisse in meinen Augen voraussichtlich in dieser oder einer sehr ähnlichen Reihenfolge aus.

Physische wie psychische Grundbedürfnisse können nicht direkt, sondern nur indirekt durch Interaktion mit der grobstofflichen Welt befriedigt werden, in dem wir beispielsweise einen Apfel essen, die Heizung aufdrehen oder ein Gespräch führen. Diese Handlungsweisen stellen Strategien dar, die unser System nutzt, um sich seine Bedürfnisse zu erfüllen.

Diese Wünsche oder Befürchtungen sind die Grundlagen unseres Handeln. Es gibt immer mehrere Wege, um ein offenes Bedürfnis zu befriedigen. Je mehr wir in unserem Leben bereits erlebt und erfahren haben, desto breiter wird unsere Auswahl an potenten Handlungsmöglichkeiten. Was hilft es Marina, die jüngst von der heimlichen Affäre ihres Mannes erfahren hat, wenn sie nun im Rahmen einer Paarberatung erkennt, dass dieser in seiner Entwicklung niemals ein männliches Vorbild gehabt hatte, an dem er hätte lernen und erfahren können, wie man in einer Liebesbeziehung offen und liebevoll über unerfüllte Sehnsüchte spricht?

Das ist gewiss hochinteressant. Aber hilft es ihr? Vielleicht ist er darauf sogar schon selbst gekommen. Aber selbst wenn nicht: Wie viele Schritte weiter bringt ihn diese Erkenntnis wohl? Was hilft es Constanze und Dirk, die über die zunehmende Langeweile in ihrer Partnerschaft klagen, wenn sie nun hören, dass das nach 12 Jahren monogamer Paarung gar nicht ungewöhnlich ist, und dass es vielen Paaren in ihrer Situation ganz ähnlich ergeht?

Mit etwas Glück spendet dieser tröstlich gemeinte Hinweis möglicherweise tatsächlich Trost. Aber bietet er den Liebenden einen Ausweg aus ihrer Not? Viele therapeutisch, pädagogisch Mängel der Menschen in Sex psychologisch arbeitende Menschen haben ein wirklich gutes Herz. Sie wollen die Menschen wirklich unterstützen, mit denen sie arbeiten. Alles, was sie sagen und tun, ist wirklich gut gemeint. Warum nur ist es so oft so wenig wirksam? Ich glaube, ein einfacher Grund hierfür liegt schlicht darin, dass wir trotz einem Jahrhundert intensiver psychologischer Forschung bis Mängel der Menschen in Sex kein klares Verständnis dafür haben, welche Grundkräfte hinter all unseren Handlungen, unseren Gefühlen und Entscheidungen aktiv und wirksam sind.

Dies ist nicht Mängel der Menschen in Sex. Die Kräfte, von denen in diesem Artikel die Rede ist, wirken auf einer Ebene unserer Psyche, die für den bewussten Verstand nicht ohne Weiteres Mängel der Menschen in Sex ist. Die Rede ist hier von unseren psychischen Bedürfnissen.

Und natürlich bemerken wir die Gefühle, die wir empfinden, wenn unsere Wünsche oder Erwartungen erfüllt oder leider gerade eben nicht erfüllt sind. Darum glauben wir, das, was wir uns wünschen oder was wir erwarten, wären unsere Bedürfnisse.

Jedoch: Das sind sie nicht. Es sind: Unsere Wünsche und Erwartungen. Wollen wir zu unseren Bedürfnissen durchdringen, dann müssen wir tiefer schauen. Diese verbreitete Verwechslung zwischen unseren Wünschen und Erwartungen mit unseren dahinter liegenden Bedürfnissen, so nachvollziehbar es ist, löst eine Menge Durcheinander und Unklarheit aus.

Es verzerrt den Blick auf einander und uns selbst und erzeugt unzählige unnötige Irritationen, Konflikte und Krisen. Stellen wir uns vor, wir wären in der Lage, Marina eine Perspektive anzubieten, aus der heraus sie versteht, welche Sehnsüchte und Bedürfnisse Mängel der Menschen in Sex es waren, die ihren Mann zu seinem Tun getrieben hatten.

Stellen wir uns darüber hinaus vor, dass es Marina gelingen würde, zu erkennen, dass sie dieselben Sehnsüchte und Bedürfnisse auch in sich trägt. Und stellen wir uns als drittes vor, ihr Mann wäre in der Lage, zu ihr auf eine Weise von sich, seinen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen zu sprechen, die sie mitfühlen lässt, wie es für ihn war, über Monate ein fadenscheiniges Doppelleben zu führen, in ständiger Angst vor dem entdeckt werden, in ständiger Angst davor, durch sein Tun all das zu verlieren, was er an seiner Frau und an der gemeinsamen Ehe liebt und schätzt… Was könnte dadurch möglich werden für Marina und ihren Mann?

Stellen wir uns vor, es wäre uns möglich, Alex eine Sichtweise an die Hand zu geben, aus der heraus er Schritt für Schritt beginnt, für möglich zu halten, dass das, wonach sich die Frauen in seinem Umfeld bei einem Mann sehnen, in ihm längst Mängel der Menschen in Sex ist. Stellen wir uns vor, er würde erkennen, dass die Schüchternheit und Selbstunsicherheit, die er so oft an sich verurteilt, keine fest installierten Charakterfeature sind sondern lediglich erlernte Strategien im Umgang mit eigenen Bedürfnissen.

Stellen wir uns vor, wir könnten zusammen mit Constanze und Dirk herausfinden, welche Bedürfnisse und Wünsche genau es sind, die in ihrer Partnerschaft in den vergangenen Jahren auf der Strecke geblieben sind.

Stellen wir uns vor, wir wären in der Lage, ihnen dabei zu helfen, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, in der sie über ihre offenen Wünsche und Bedürfnisse miteinander ebenso konkret wie liebevoll in einen gemeinsamen Austausch treten könnten. Ob in Pädagogik, Psychotherapie oder Personalentwicklung: Mängel der Menschen in Sex Blick auf die wirksamen Bedürfnisse hinter den von uns beobachteten Handlungen, Entscheidungen oder Gefühlen bei anderen Menschen oder uns selbst vermittelt uns eine tiefere Ebene des Verstehens, die uns nicht nur unzählige unnötige Konflikte in unserem Alltag erspart, sondern uns darüber hinaus ermöglicht, auf einem soliden Fundament aus Mitgefühl für uns selbst und den anderen eine Vielzahl alter Fragen auf neue, partnerschaftliche Art und Weise zu beantworten.

Tief im Unterbewussten Mängel der Menschen in Sex, hinter allem, was wir fühlen oder denken, wollen oder tun, liegen die Gründe für alles Denken und Fühlen, Wollen und Tun: unsere Bedürfnisse. Ein Bedürfnis, das Wort legt es nahe, ist eine Sache, derer es bedarf. Etwas, das gebraucht wird, um ein gutes und artgerechtes Leben zu führen. Wir brauchen Licht, Luft und Wärme.

Wir brauchen Berührung, und möglicherweise zählt auch Sex zu unseren körperlichen Grundbedürfnissendie, wenn sie über längere Zeit unerfüllt bleiben, zu Mangelerscheinungen führen. Hier habe ich jedoch so meine Zweifel. Aber: Nicht alles, was wir essen können, nährt Mängel der Menschen in Sex. Nicht jede Zusammensetzung des Gasgemisches, das wir Luft nennen, ist unserer Gesundheit und unserem Wachstum dienlich.

Nicht jede Art der Berührung oder Aufmerksamkeit tut uns gut. Was unser Körper braucht, ist nicht Essen oder Luft. Es sind ganz spezifische Moleküle in unserer Nahrung und Atmosphäre, Mängel der Menschen in Sex es bedarf.

Die Seefahrer vergangener Zeiten erkrankten nicht an Skorbut, weil sie nichts zu essen hatten. Damals waren die Meere noch voller Fisch. Zu essen gab es also genug. Die Körper der Seefahrer zerfielen bei lebendigem Leib. Die meisten von ihnen waren vor Antritt Mängel der Menschen in Sex Reise noch starke, tüchtige und gesunde Männer gewesen.

Nur wenige Monate später waren sie tot. Alles, was ihnen gefehlt hatte, war ein Molekül namens Ascorbinsäure, besser Mängel der Menschen in Sex als: Vitamin C. Wenn wir also Lust bekommen auf den Geschmack von Zitronen oder Johannisbeergelee oder auch nach Paprika, Spinat oder Broccolidann geht es aus Sicht unseres Körpers, der diese Lust durch Ausschüttung neuronaler Botenstoffe produziert, nicht um die Nahrungsmittel in ihrer grobstofflichen Form, sondern um genau jene spezifischen Moleküle, die diese Objekte unserer Umwelt den Erfahrungen unseres Körpers nach in verwertbarer Form enthalten.

Verspürt unser Körper einen Mangel nach einer molekularen Verbindung, dann erzeugt er in uns einen Appetit auf Nahrungsmittel, in denen er diese Substanz vermutet. Worauf genau wir Appetit bekommen, ist davon abhängig, welche Lernerfahrungen unser Körper bislang mit Nahrungsmitteln gemacht hat. Interessanterweise enthalten die Früchte des peruanischen Camu-Camu-Strauches 20 mal mehr an Vitamin C als schwarze Johannisbeeren und sogar 50 bis 60 Mängel der Menschen in Sex mehr als eine durchschnittliche Zitrone.

Anders als in Peru. Ebenso wie unser Körper Nährstoffe braucht, um bestmöglich zu funktionieren, so braucht auch unsere Psyche Nahrung. Und ebenso wie wir zwar den Appetit auf bestimmte Nahrungsmittel bemerken, uns jedoch der dahinter liegenden körperlichen Nährstoffbedürfnisse in aller Regel nicht bewusst sind, so werden wir uns Mängel der Menschen in Sex unsere psychischen Bedürfnisse zumeist nur indirekt gewahr.

Unser Körper lernt vom Augenblick unserer Geburt an, in welchen Nahrungsmitteln er welche spezifischen Nährstoffe erwarten darf. Ebenso macht auch unsere Psyche Erfahrungen mit der Welt, die uns umgibt. Unsere psychischen Bedürfnisse sind etwas sehr Grundlegendes. Vergleichbar mit den Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen auf der körperlichen Ebene handelt es sich bei unseren psychischen Bedürfnissen um grundlegende Qualitäten unseres Daseins.

Allerdings nährt sich unsere Psyche nicht aus der Sphäre der Materie oder Energie, sondern aus der der Information. Psychische Bedürfnisse sind Informations-Bedürfnisse! Die Zustände von Mängel der Menschen in Sex, Anerkennung oder Verbundenheit diese und andere hatte bereits Abraham Maslow in dem ern benannt stellen bei näherer Betrachtung keine real existierenden Fakten dar, sondern sind Interpretationen dessen, was wir über unsere Sinne wahrnehmen.

Unsere Wünsche repräsentieren diese Grundbedürfnisse in einer sinnlich konkret erfahrbaren Form. Dies ist bedeutsam: Wenn wir lernen, zu unterscheiden zwischen unseren Wünschen und den Bedürfnissen dahinter, dann erkennen wir, dass wir das, was uns wirklich fehlt, auf sehr verschiedene Weisen erhalten können. Das bedeutet: Selbst wenn das, was wir uns wünschen, momentan nicht zu bekommen ist, bedeutet das nicht zwingend, dass wir deswegen Mangel oder Leid erleben.

Denn es gibt immer mehrere Möglichkeiten, uns unsere Bedürfnisse zu erfüllen, als das Szenario, das uns als erstes oder als lautestes durch den Kopf springt. Vielleicht entwickeln wir daraus hervor den Wunsch danach, mit unserem Partner zu schlafen.

Ebenso könnte aus denselben Bedürfnis heraus auch der Wunsch nach einem intimen Gespräch entstehen. Oder der Wunsch nach Heimkino, Pizza und Wein. Zumindest die ersten zwei dieser Wünsche kommen allerdings ebenso häufig als Repräsentation des Bedürfnisses nach Intensität zum Einsatz. Und drittes noch häufiger als Ausdruck des Bedürfnisses nach Wohlbefinden.

An Hand dieses kleinen Beispiels wird leicht deutlich, dass unsere Mängel der Menschen in Sex miteinander völlig unterschiedlich verlaufen, je nachdem, ob der Name der uns Mängel der Menschen in Sex Kraft dahinter wahlweise Intimität oder Intensität ist. Ob es Sicherheit ist, nach der es uns verlangt, oder Freiheit. Ob unser Tun aus dem Bedürfnis nach Anerkennung genährt ist oder aus dem nach Augenhöhe. Hieraus ergibt sich eine unüberschaubare Anzahl von Möglichkeiten dessen, welche Bedürfnisse sich begegnen, wenn zwei oder mehr Menschen miteinander in Kontakt sind.

Unsere psychischen Bedürfnisse sind Informations-Bedürfnisse. Sie können nicht direkt genährt werden, sondern brauchen dafür konkretes Erleben. Um uns mit den essenziellen Informationen zu versorgen, die wir brauchen, sind wir mit zwei Werkzeugen ausgestattet: Unserem Körper mit seinen Sinnen und Handlungsmöglichkeiten Mängel der Menschen in Sex unserer wahrnehmungs- und entscheidungsfähigen Psyche. Unsere Wünsche sind die bestmöglichen Repräsentationen dieser Bedürfnisse in uns.

Jeder Wunsch, den wir verpüren, beruht auf der Sehnsucht nach einer essenziellen Information Bedürfnis in Form von spezifischem Tun oder Erleben. Je mehr wir in unserem Leben bereits erlebt und erfahren haben, desto breiter und differenzierter wird unser aktiv nutzbarer Fundus an potenziell Mängel der Menschen in Sex Wünschen, Zielen und Stategien.

Je nachdem, welches Bedürfnis im Hintergrund als treibende Kraft aktiv ist, kann zweimal grundsätzlich das Mängel der Menschen in Sex Verhalten durch subtile oder deutliche Veränderungen im ganz konkreten Wie sehr unterschiedliche Folgen haben.

Es existieren immer mehrere Möglichkeiten dafür, ein und dasselbe Bedürfnis zu befriedigen. Was wir uns wünschen, ist eine Möglichkeit, unsere Bedürfnisse zu nähren.