Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs

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Oftmals wird in der Alltagssprache der Begriff Vagina fälschlicherweise verwendet, um die Vulva insgesamt zu bezeichnen. Diese verstärken beim Geschlechtsverkehr die Reizwirkung und stellen zugleich eine Dehnungsreserve für die Geburt dar. Bei manchen Frauen ist hier eine Hautfalte vorhanden, die verschiedentlich auch als Jungfernhäutchen, Hymenbezeichnet wird. Gebärmutterseitig ragt die Portio vaginalis uteri des Gebärmutterhalses Cervix uteri in die Vagina vor.

Diese wird von der Vagina so umfasst, dass sie zwischen dem tiefen, hinteren dorsalensowie dem kleineren seitlichen und dem vorderen ventralen flachen Scheidengewölbe Fornix vaginae liegt. Die Hinterwand Dorsalwand der Vagina ist durch Bindegewebe Septum rectovaginale mit dem Mastdarm und die Vorderwand über das Septum vesicovaginale und das Septum urethrovaginale mit der Harnblase und der Harnröhre verbunden. Skizze der eröffneten Vulva oberer Teil und Vagina unterer Teil.

Blick auf das Innere der Vagina von ventral und dem Muttermund Portio Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs uteri. Ultraschallbild von 1: Harnblase; 2: Gebärmutter; 3: Vagina.

Das vordere Drittel der Vagina, mit typischen Querfalten Rugae vaginales ; oberhalb die Harnröhrenmündung, Carina urethralis vaginae. Die Vaginalwände liegen normalerweise flach aufeinander, durch Spreizung dieser entsteht ein tunnelförmiger Hohlraum. Harnröhrenmündung, Carina urethralis vaginae ; über Gewebebrücken in Verbindung mit dem Introitus vaginae Carunculae hymenales ; seitlich die Mündungsöffnungen der Paraurethraldrüse Skene-DrüseGlandulae paraurethrales ; Scheideneingangseitlich die paarige Mündung der Bartholinschen Drüsen.

Neben der glatten Muskulatur in der Scheidenwand wird die Scheide von quergestreiften Muskeln umgeben, die gitterartig angeordnet sind. Die Muskeln beider Seiten Levatorschenkel umfassen die Scheide wie eine Schlinge und ermöglichen eine willkürliche Verengung der Scheide. Die Blutversorgung der Vagina erfolgt über die Arteria vaginalis aus der Arteria iliaca internadie unterhalb der Arteria uterina entspringt.

Hinzu kommen Versorgungsäste der Arteria vesicalis inferior und der Arteria pudenda interna. Das die Vagina umgebenden Venengeflecht Plexus venosus vaginalis wird über die Vena uterina abgeleitet. Die Nervenversorgung der Vagina erfolgt durch den Plexus uterovaginalis.

Die Scheidenwand ist mit einer Wandstärke von etwa drei Millimetern sehr dünn. Sie ist glykogenreich und drüsenlos kutane Schleimhaut. Das Epithel liegt auf einer Lamina propriadie reich an elastischen Fasern und weitlumigen Venen ist. Sie sitzen der Lamina propria auf und besteht aus lockerem Bindegewebe, das reich an elastischen Fasern und Lymphozyten ist. Die nervale Innervation der Vagina oder Sensibilität ist nur gering.

So finden sich nur wenige freie Nervenendigungensensorische Fasern fehlen gänzlich. Obwohl der Begriff Vagina vor allem bei den Säugetieren verwendet wird, findet er auch Anwendung bei der Beschreibung analoger Organe anderer Tiergruppen. So findet man beispielsweise auch bei den Insekten eine Vagina. Diese befindet sich am achten Hinterleibssegment und stellt eine unpaare, mit Chitin ausgekleidete Struktur dar, die den Aedeagus das Analogon des Penis bei den Insekten des Männchens bei der Begattung aufnimmt.

Innerhalb der Wirbeltiere entwickelte sich die Vagina erst bei den Theriaalso der systematischen Gruppe, die die Beuteltiere und die höheren Säugetiere umfasst. Bei den Reptilien und Vögeln ist entsprechend keine Vagina im engeren Sinne ausgebildet, in der Vogelanatomie wird jedoch der letzte Abschnitt des Legedarmsin dem das Eioberhäutchen gebildet wird, als Vagina bezeichnet. Beide Äste enden in einen gemeinsamen Sinus urogenitalis und verschmelzen dort.

Für alle höheren Säugetiere ist eine ungeteilte und damit unpaare Vagina typisch, obwohl bei vielen Säugern eine zweiteilige Gebärmutter ausgebildet ist. Bei einigen Säugetieren, wie etwa den Schweinenist keine Portio und damit auch kein Scheidengewölbe ausgebildet. Gelegentlich finden sich beidseitig, kurz vor der hinteren Grenze der Vagina noch Rudimente des Wolff-Gangesdie als Gartner-Gänge Ductus deferentes Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs bezeichnet werden.

Bei den Elefanten liegt die Vaginalöffnung noch vor den Hinterbeinen und muss Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs Kopulation Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs hinten gezogen werden.

Das in der Vagina vorhandene Scheidensekret besteht aus dem Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs den Zervixdrüsen des Muttermundes gebildeten Zervixschleim und dem aus der Scheidenwand austretenden Transsudat. Hinzu kommen abgestorbene Zellen des Vaginalepithels, die aufgrund des sehr hohen Glykogenanteils ein gutes Substrat für Milchsäurebakterien Döderlein-Bakterien und einer speziellen Scheidenflora darstellen.

Durch die Milchsäurebakterien ist das Vaginalsekret der Frau sauer pH-Wert 4 bis 4,5 und dient dem Schutz des weiblichen Genitaltraktes vor aufsteigenden Infektionen. Bei jungen Mädchen Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs der Pubertät erfolgt die Besiedelung dagegen vor allem durch Staphylokokken und Streptokokkendie nur einen geringen Schutz gegen Krankheitskeime bilden.

Während der sexuellen Erregung wird das Vaginalmilieu verändert. So auch bei allen anderen PrimatenWiederkäuernKaninchen und einigen Nagetieren. Hingegen kann der Penis beispielsweise bei PferdenHunden und Schweinen bis hinter die Zervix dringen und das Sperma direkt in den Uterus ejakulieren.

Der vaginale Geschlechtsverkehr kann, wie auch andere Formen der sexuellen Betätigung, zum Orgasmus führen. Da die Vagina im Wesentlichen aus relativ nervenarmem Gewebe besteht, ist jedoch umstritten, ob der vaginale Orgasmus durch die Reizung in der Vagina oder eine durch die Bewegung ausgelöste Reizung der Klitoris ausgelöst wird.

Die von Ernst Gräfenberg entdeckte Gräfenberg-Zone Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs G-Punktdie etwa drei bis vier Zentimeter vom Vaginaleingang entfernt in der Vorderwand der Vagina liegt, wird in diesem Zusammenhang als besonders sensibel und sexuell erregbar betrachtet. Beim vaginalen Orgasmus sind der Plexus hypogastricus und die Nervi pelvici hauptsächlich angesprochen, beim klitoralen Orgasmus der Nervus pudendus.

Manche Frauen bevorzugen eine direkte Liebkosung des Klitoriskörpers, bei anderen ist die Empfindsamkeit am Vaginaleingang und den kleinen Venuslippen besonders stark ausgeprägt und einige Frauen bevorzugen ein tiefes Eindringen.

Hingegen ist die Vaginalöffnung oder der Scheideneingang, Introitus vaginae sehr reich mit Mechanorezeptoren innerviert. Bezugspunkt ihrer Messungen war die Vereinigungsstelle der paarigen Frenula clitoridis zu dem im Introitus vaginae liegenden Meatus urethrae externus. Anders formuliert, je näher die Klitoris zu Harnröhrenmündung lag, desto häufiger erlebten die betroffenen Frauen einen Orgasmus.

Diese Untersuchungen wurden von Carney Landis — und seinen Mitarbeitern im Jahre wiederholt und erbrachten ähnliche Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs. Demnach wäre es beim Vaginalverkehr wichtig, dass es zu einer cohabituellen Annäherung zwischen dem Introitus vaginae und der Klitoris käme.

Es kommt durch die Wehen und die damit verbundene Öffnung des Muttermundes und des Geburtskanals Eröffnungsphase der Geburt vor allem zu einer Aufweichung der Vaginalmuskulatur, die die Dehnung beim späteren Geburtsvorgang Austreibungsphase der Geburt ermöglicht. Die Vagina entwickelt sich gemeinsam mit der Gebärmutter und den Eileitern aus dem paarig angelegten Müller-Gang Ductus paramesonephricusder neben dem Urnierengang Wolff-Gang, Ductus mesonephricus embryonal in der Urogenitalleiste angelegt wird.

Während bei den männlichen Embryonen die Entwicklung des Müller-Ganges durch das in den fetalen Hoden gebildete Anti-Müller-Hormon AMH unterdrückt wird und diese zurückgebildet werden, bildet er sich im weiblichen Embryo ohne dieses Hormon zu den inneren Genitalien um. Dabei werden ab der 7. Während der obere, kraniale Anteil des Müller-Gangs vertikal verläuft und gemeinsam mit dem mittleren Teil die Eileiter bildet, werden aus dem unteren Bereich die Gebärmutter und die Vagina gebildet.

Die ursprünglich paarigen Gänge legen sich zusammen und verschmelzen am Ende des dritten Entwicklungsmonats zu einem Gang, der sich unter dem Einfluss der Östrogene zur Gebärmutter, dem Gebärmutterhals und dem oberen Bereich der Vagina ausdifferenziert. Das untere Ende dieses Kanals bildet den Sinovaginalhöcker und endet an der Hinterwand des Sinus urogenitalis. Über eine Verdickung des Höckers und der Wand des Sinus urogenitalis bildet sich eine epitheliale Platte, die Vaginalplatte, die sich im 5.

Schon an einigen Tiermodellen konnte gezeigt werden, dass Hox-Gene eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Urogenitalsystems spielen. Regulation der Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs Matrix verantwortlich ist, in Zusammenhang mit einer Beckenbodenschwächeengl. Die Scheide kann mit den Fingern abgetastet werden. Zur optischen Begutachtung verwendet man ein Spekulumein Vaginoskop oder ein Kolposkop.

Unabhängig von der Gynäkologie können Frauen die Vagina im Kontext einer Vaginalen Selbstuntersuchung auch selbst erforschen und untersuchen. Zur Untersuchung der Scheidenhaut und des Scheidenmilieus werden Epithelzellen durch einen Abstrich gewonnen und auf einem Objektträger mikroskopiert. Damit gibt die Vaginalzytologie Auskunft über die aktuelle Zyklusphase.

Heute wird die Zyklusphasenbestimmung allerdings durch Hormonuntersuchungen erweitert, um ausreichende Diagnosesicherheit zu bieten. Zudem können Gewebeproben mittels einer Scheiden biopsie entnommen werden. Vaginalfehlbildungen umfassen verschiedene angeborene Störungen bei der ontogenetischen Entwicklung der Vagina. Dabei können diese isoliert nur die Vagina betreffen oder auch kombiniert mit Fehlbildungen der Gebärmutter und der Harnwege auftreten.

Hinzu kommen Fehlbildungen im Bereich des Scheidenausgangs und des Scheidenvorhofs. Bei der Vaginalaplasie kommt es aufgrund der fehlenden Ausbildung von Vaginalknospen und der Vaginalplatte in der ontogenetischen Entwicklung durch eine Hemmungsfehlbildung zur Nichtanlage und damit zum vollständigen Fehlen der Vagina, da ein Durchbruch der Müller-Gänge in den Sinus urogenitalis nicht geschieht.

Die Korrektur erfolgt in der Regel durch eine sogenannte Kolpopoeseum einen normalen Vollzug des Geschlechtsverkehrs zu ermöglichen. Weitere Fehlbildungen betreffen den vollständigen oder teilweisen Verschluss der Vagina im oberen Vaginalabschnitt, der als Vaginalatresie bezeichnet wird. Bei der Vagina septa kommt es infolge von Störungen der Fusion der paarigen Vaginalknospen zu einer Doppelfehlbildung, bei der die Vagina aus zwei parallelen Schläuchen besteht.

Beschränkt sich diese nur auf den oberen Bereich, wird sie als Vagina subsepta bezeichnet. Im Gegensatz zu den Fehlbildungen sind Lageanomalien in der Regel nicht angeboren, sondern erworben. Es handelt sich hierbei um verschiedene Verminderungen der Höhe der Vagina über dem Beckenbodendie über eine Vaginasenkung oder einen Scheidenvorfall entstehen können. In der Vagina können verschiedene Erkrankungen und Verletzungen auftreten, die zum Teil auch die Vulva oder tieferliegende Geschlechtsorgane wie den Muttermund oder die Gebärmutter erfassen können.

Akute und chronische Entzündungen mit Juckreiz, Rötungen und verändertem Ausfluss gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Vagina, die als Kolpitis oder Vaginitis bezeichnet werden. Häufig ist dabei eine gemeinsame Entzündung der Vulva und der Vagina, die Vulvovaginitis genannt wird.

Entzündungen der Vagina werden Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs allem durch Infektionen mit VirenBakterien oder Pilzen ausgelöst. Die häufigsten bakteriellen Infektionen bakterielle Vaginose werden hervorgerufen durch Gardnerella vaginalisEscherichia coliGonokokkenEnterokokkenStaphylokokkenStreptokokken und Chlamydien. Unter den vaginalen Pilzinfektionen ist vor allem der sogenannte Scheidenpilz Candida albicans von Bedeutung, der eine Kandidose auslösen kann.

Neben den Infektionen kann es auch zu Entzündungen durch Verletzungen und infolge Schädigung oder Verlust der Vaginalsekrete und -flora kommen.

Hierzu können externe Faktoren wie die Nutzung von IntimspraysScheidenspülungenAntibiotikaSpermiziden sowie organische Ursachen wie ÖstrogenmangelDiabetes Schmerz am Ende der Vagina während des GeschlechtsverkehrsSekretionsstörungen, HypermenorrhoeImmunschwäche und Tumorerkrankungen führen.

Vor allem im Kindesalter und im höheren Alter kommt es aufgrund der geringen Östrogenproduktion häufiger zu Vaginitis als zwischen der Pubertät und der Postmenopause.

Neben den Infektionen und Entzündungen kann die Vagina auch von verschiedenen Erkrankungen wie Vaginalfisteln oder -tumoren betroffen sein. Bei den Vaginalfisteln handelt es sich dabei um akute, offene Verbindungen zwischen der Vagina und benachbarten Hohlorganen wie der Harnblase, der Harnröhre oder Schmerz am Ende der Vagina während des Geschlechtsverkehrs Rektum oder zur Oberfläche des Damms. Sie können durch chronische Druckschädigungen bsp. Vaginaltumoren können sowohl als gutartige benigne als auch als bösartige maligne Tumoren auftreten.

Unter letzteren ist vor allem das Vaginalkarzinom zu nennen, das als Krebserkrankung vor allem im oberen Vaginalabschnitt auftritt. Die Vaginodynie verursacht lang anhaltende Schmerzzustände im Bereich des Vaginalausgangs, ohne dass ein physischer Befund vorliegt. Die Gründe für diese Zustände sind ungeklärt, vermutet wird ein psychischer Hintergrund, der ein chronisches genitales Schmerzsyndrom auslöst. Verletzungen der Vaginalwand, in der Regel Vaginal- oder Scheidenrisse, können unterschiedliche Ursachen haben.

Es kann sich hierbei um Verletzungen handeln, die durch Fremdkörper in der Vagina als sogenannte Pfählungsverletzungen entstehen, oder auch um Koitusverletzungen durch heftigen Geschlechtsverkehr. Kleinere Verletzungen führen zu kurzzeitigen Blutungen und verheilen innerhalb kurzer Zeit, bei stärkeren Blutungen sind ärztliche Untersuchungen oder sogar Operationen notwendig. Eine besonders schwere Verletzung stellt der vollständige oder teilweise Abriss der Vagina von der Gebärmutter dar, der als Kolporrhexis bezeichnet wird.

Ein Fremdkörper in der Vagina, auch intravaginaler Fremdkörper genannt, ist meist ein durch die Vagina eingeführter und dort befindlicher Gegenstand.