Sex auf der Stunde Tuschino

WHATSAPP PRANK an meinen FREUND mit SEXTAPE von KATJA KRASAVICE

Eine Nacht in der EZB

Schwere Gedanken überwältigten mich, es wurde mir angst und bange, und die Haare standen mir zu Berge. Ich stieg vom Ofen, fiel vor den Heiligenbildern nieder und leistete das Gelübde, ein Werk zu vollbringen, das der Herr mir eingeben würde. Und nun besinne ich mich in Erfüllung des Gelübdes auf alles, was meine sündigen Augen in den vergangenen bösen Jahren gesehen haben. Und aus allem, dessen ich mich erinnere, wähle ich das aus, was Bewunderung verdient: Unerforschlich ist der Weg des Menschen!

Zuerst, als ich mich zu besinnen anfing — mein lieber Gott! In unserer Sex auf der Stunde Tuschino gedenkt man seiner auch heute noch. Den Nahum nahm sein Onkel mütterlicherseits, der Diakon Gremjatschow, zu sich. Hier sah ich ihn auch zum erstenmal. In Kolomna waren nur die Kirchen- und die Klosterdiener zurückgeblieben, und in den befestigten Höfen die Aufseher, in der Öde zwischen den vernagelten Kaufläden und den verwilderten Gemüsefeldern lebten noch an die fünfzig Strelitzen, Wächter an den Festungswerken und Postkutscher.

In der leeren Stadt war es langweilig. Man sah nur die Tauben und die Dohlen auf den verfaulten Dächern und auf der hölzernen Stadtmauer herumgehen. Damals herrschte eine schwere Hungersnot im ganzen Lande. Die Erde hatte seit drei Jahren nichts gezeugt.

Das ganze Vieh war aufgezehrt. Die Äcker wurden weder gepflügt noch bestellt. Es gab mehr Räuber als Einwohner. Ich gehe eben über die Brücke, und auf der Brücke sitzen stellenlose Popen, acht Popen, und alle sind abgerissen und zerzaust und fluchen unflätig, und einige führen einen Faustkampf auf. Ich rede ihnen ins Gewissen. Ihr werdet unser noch einmal gedenken. Mütterchen erschrak und führte mich in die Stube. In Serpuchow auf dem Markte hörten alle Leute viele Pferde dahersprengen, aber von den Pferden und den Reitern sah man nichts, man sah nur die Hufeisen und den Staub.

Wir gehen jetzt sowieso zugrunde. Wir russischen Menschen sind alle verflucht. Es gibt für uns kein Aufhalten mehr.

Man gab ihm sofort einen Pelzrock und eine Mütze und Piroggen auf den Weg. Er wischte sich die Augen mit der Faust, ging und schlug die Tür hinter sich zu. Seitdem war mehr als ein Jahr vergangen. In Kolomna sammelten sich die Leute auf dem Markte vor dem leeren Kaufhause, und das Gerede ging los; kein Mensch dachte an seinen Handel. Wie soll man da nicht hineinschauen! Und so vernichteten die schlimmen Menschen ganze Dörfer.

Man ergriff ihn und gab ihm auf dem Marktplatz die Knute und schnitt ihm die halbe Zunge heraus. Die Waren, die er auf seinem Wagen hatte, durfte das ganze Volk plündern, ihn selbst jagte man aber aus der Stadt. Sex auf der Stunde Tuschino das Volk fand keine Ruhe. Der Tag war — auch dessen erinnere ich mich — trüb und grau. Jenseits des Flusses flogen Dohlen; sie stiegen als Wolke in den Himmel und fielen als Wolke auf die schwarzen Hütten herab Sex auf der Stunde Tuschino es war eine Unmenge von Dohlen.

Um diese Zeit kam an unserem Hofe ein Wandersmann vorbei, hatte ein zerlumptes Bauerngewand an, war aber selbst wohlgenährt und rotbackig.

Er ging, die Arme schwingend, geradewegs auf den Marktplatz, wo das Volk auf dem Miste vor den Wagen herumstand. Der Mann blieb stehen, lachte und wies auf die Vögel. Es sind keine gewöhnlichen Vögel, sondern Sex auf der Stunde Tuschino … Rechtgläubiges Volk! Ich bin nicht dem Anschlag des Bösewichts Godunow zum Opfer gefallen, ein Engel Gottes hat die Hand der Mörder irregeführt, sie haben einen andern Knaben und nicht mich ermordet.

Nun habe ich zahllose Heere gesammelt. Nach dem Petritage werde ich aus dem Polenlande ins Russenland kommen, um den Thron meiner Väter wiederzuerobern … Ihr aber, Rechtgläubige, sollt fest für den wahren Glauben eintreten, doch nicht für den Zaren Boris, und wer will, soll zu den Kosaken hinter den Don fliehen. So lärmte das Volk auf dem Marktplatze bis zum Abend. Nachts aber fing die Vorstadt zu brennen an, Sex auf der Stunde Tuschino zwei Enden zugleich.

Die Sturmglocken läuteten. Später sagte man, die Glocken hätten ganz von selbst auf den Türmen geläutet. Die ganze Stadt erwachte und trat auf die Mauern. Der Schnee war rot wie Blut. Und man sah am Himmel über dem Rauche und über den Krähenscharen ein Weib mit unbedecktem Kopf Sex auf der Stunde Tuschino die Haare standen ihr zu Berge, und sie hielt in der Hand ein totes Knäblein.

In der gleichen Nacht schlugen die Strelitzen das Tor des Woiwoden ein, liefen, unflätig fluchend, über seinen Hof und suchten den Woiwoden, um ihn umzubringen. Der Anstifter dieses ganzen Aufruhrs war aber der fremde Mann, der den aufrührerischen Brief auf dem Markte angeschlagen hatte.

Er war aber indessen verschwunden, und mit ihm Sex auf der Stunde Tuschino die unverheirateten Strelitzen, der Sex auf der Stunde Tuschino Schreiber Konstantinow und viele Burschen aus der Vorstadt weggezogen. Sie waren in Wagen weggefahren und hatten einiges Geschütz — eine Haubitze, eine zweipfündige Kanone und Pulver mitgenommen, auch sämtliche Waren, die sie in der Nacht geraubt hatten. Es verging wieder mehr als ein Jahr. Alles Unglück kann ich nicht mehr aufzählen.

Hier sperrte man den Zaren ein. Es war Nacht. Man plünderte die Kaufläden auf der Warwarka, Iljinka und Marossejka. Auf der Schiffsbrücke über die Moskwa wurden zwei Menschen ermordet und ins Wasser geworfen. Viele Schenken wurden erbrochen, viel Branntwein wurde ausgesoffen. Damals lebte ich mit Mütterchen noch in Kolomna. Zar Sex auf der Stunde Tuschino meide seine Landsleute und pflege Umgang mit Polen.

Er gehe nicht täglich ins Dampfbad, trete in die Kirche raschen Schritts und stehe bei der Messe lässig da. Er hätte kurze Beine, die rechte Hand kürzer als die linke, eine lange Nase mit einer Warze, trage das Haar aufwärts gekämmt, lasse sich den Bart erst seit kurzer Zeit stehen, und der Bart wachse spärlich. Am Dreikönigstage hätte man auf dem Eise des Moskwaflusses zum Spiele eine Festung erbaut und Strelitzen hineingesetzt. Auch einen Turm hätte man erbaut und an ihm eine Schnauze angebracht mit offenem Rachen und gefletschten Zähnen, alles mit Farben angemalt.

Und als man den Turm bis an die Eisfestung herangerollt hätte, sei Zar Dmitrij aus dem Turme herausgesprungen und auf die Festungsmauer gestiegen. Das Moskauer Volk sah diesem Spiel von den beiden Ufern zu, und viele fingen an diesem Tage zu zweifeln an: Wen hatten sie zum Zaren eingesetzt? Im Mai machte sich Mütterchen auf, nach Moskau zu fahren. Der Propst und die Popenwitwe hatten ihr zugeredet, den Zaren kniefällig um etwas Land und Leibeigene zu bitten, soviel er ihr bewilligen würde.

Nach dem Essen legte sich Mütterchen schlafen, und ich ging in den Hof, wo die Fuhren standen. Ich sitze auf dem Treppchen und schaue. Da kommen in den Hof drei Kosaken geritten, der vorderste ist aber Nahum — ich habe ihn sofort erkannt. Der Teufel hol' deine Mutter! Er hat bei den Wischnewezkis zu Sambor die Pferdeställe gekehrt. Ich kenn' ihn gut, hab' selbst für ihn mein Blut vergossen.

Die andern Kosaken johlten, sprengten alle drei Sex auf der Stunde Tuschino besessen aus dem Tore und jagten durch die Vorstadt zu den Sperlingsbergen — man sah nur den Staub aufwirbeln und die Hühner zur Seite flattern. Dein Junge soll es sich merken.

Wir Sex auf der Stunde Tuschino uns aber gar nicht durchdrängen. Über den Knüppeldamm dröhnen Wagen. Ab und zu sprengt ein Bojare vorbei mit einem griechischen kammverzierten Messinghelm auf dem Kopfe — Reitknechte bahnen ihm mit ihren Peitschen den Weg durch die Menge — und da gibt es neues Gedränge.

Blinde blasen Flöte. In den Verkaufszelten hängt eine Sex auf der Stunde Tuschino von Waren, es leuchtet nur so. Vor diesem Lärm wurde es Mütterchen angst und bange, und es zitterten ihr die Beine. Wir kehrten in unsere Herberge zurück und legten uns früh schlafen. Die einen sagen, Schuiskij stelle sich krank, andere wieder wollen ihn nachts am Arbattore zu Pferde gesehen haben. Wie Mütterchen ihn erblickte, verfärbte sie sich und legte ihren Sex auf der Stunde Tuschino weg.

Ich sehe, wie Mütterchen sich mit den Fingern an den Tischrand klammert und auf die Bank umsinkt. Die Neglinnaja entlang liefen Menschen — es gab ein Geschrei, ein Gedränge, Weibergewinsel … Wir schauen: Alle haben sich zu einem Haufen zusammengedrängt und schlagen auf jemand ein.

Aus dem Haufen rennt ein Pole heraus, er haut mit dem Säbel um sich, springt dann in die Neglinnaja und schwimmt davon. Alle ihre grünen und roten, gewundenen Kuppeln funkelten in der Sonne. Mit der Menge erreichten wir den Grashügel Sex auf der Stunde Tuschino die Schädelstätte, rings herum drängten sich barhäuptige Menschen. Auf der Schädelstätte lag auf einer eichenen Bank ein nackter Mensch mit aufgetriebenem Bauch, das linke Bein gebrochen, die Scham mit einem Lumpen zugedeckt, die Hände auf dem Nabel, das Gesicht war aber nicht zu sehen: Über das Gesicht hatte man ihm eine Larve — eine getrocknete Schafsschnauze gestülpt.

Das Volk tobte, Weiber schrien in Krämpfen. Man drängte uns zurück, und wir schlugen uns mit knapper Not zum Moskwaflusse durch. So kehrte Mütterchen mit mir unverrichteterdinge nach Kolomna zurück.

Nun begann ein schlimmes Leben. Unsere Leibeigenen und Hörigen waren fast alle entlaufen: Die einen waren von den Kosaken verlockt worden, die anderen vor den Abgaben und Steuern nach allen Seiten geflohen. Was ist er für ein Zar?