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Er blickt über die Steppe und zeigt auf eine Baumreihe am anderen Ende der weiten Ebene. Es ist ein Landstrich, von dessen Existenz kaum jemand wusste, bevor im Februar die libysche Revolution begann.

Die Offensive der Rebellen ist in diesem hügeligen Hochland so weit vorangekommen wie nirgendwo sonst seit Ausbruch des Krieges. Im Osten des Landes stecken sie noch immer bei Brega fest, einer Stadt, die sie im Februar zum ersten Mal erobert hatten, nur um sie kurz darauf wieder zu verlieren.

Sie liegt mehr als Kilometer von Tripolis entfernt. Im Westen hingegen haben die Rebellen fast die gesamte Bergkette eingenommen, sie haben einen wilden Staat gegründet, mit Zeitungen, einem Radiosender und einem Flugfeld. Er erstreckt sich von der tunesischen Grenze über Kilometer nach Osten. Doch die wichtigste Front liegt hier, in Kawalisch. Die Rebellen sind allerdings seit Wochen nicht mehr vorangekommen. Sie sollten die Stellung halten, aber sie hatten keine Chance, als Gaddafis Truppen am Mittwoch vorvergangener Woche angriffen.

Am Ende eines blutigen Tages hatten sie Kawalisch wieder in ihrer Gewalt, trotz Sex im Stamm der Wilden online zu sehen Raketenbeschusses, acht Männer starben. Es war ein seltsamer Kampf, und er zeigte, wie wenig Gaddafis Gegner auch im Westen von Gefechtsführung verstehen, eine motorisierte Horde, die nach vorn stürmt, wenn sie gebraucht wird, und sich dann zerstreut. Seither haben die Rebellen nichts unternommen, um weiter nach Osten vorzudringen.

In einer Woche beginnt der Fastenmonat Ramadan, dann dürfen sie tagsüber nichts mehr essen und nichts trinken, bei 45 Grad im Schatten. Manche sagen, sie hielten sich zurück, weil Gaddafis Kämpfer Tausende Minen in der weiten Steppe zurückgelassen haben, manche sagen, sie wollten die Gaddafi-treuen Zivilisten im nächsten Ort schonen.

Es gibt aber auch Anzeichen dafür, dass die Rebellen im Westen langsam an die Grenze ihrer Kräfte gelangen. Sie warten auf eine Revolte in der Hauptstadt. Zunächst sah es so aus, als ob die Libyer sich gemeinsam erhoben hätten gegen den Mann, der seit 42 Jahren den Staat lenkt. Das war der Grund für den Einsatz der Nato. In den Nafusa-Bergen zeigt sich, dass die Wirklichkeit komplizierter ist.

Libyen ist kein Nationalstaat wie seine Nachbarländer, Sex im Stamm der Wilden online zu sehen ist eine Stammesgesellschaft, und das macht alles so schwierig. Die Mehrheit der Libyer mag gegen Gaddafi sein, und doch gibt es immer noch bedeutende Stämme, deren Angehörige mehrheitlich zu ihm halten, darunter die Warfalla, die Tarhuna und Gaddafis eigener Stamm, die Gadadifa.

Und auch wenn die Rebellen davon offiziell nichts wissen wollen, so ist dieser Krieg auch ein Krieg zwischen Stämmen. Die Rebellen Sex im Stamm der Wilden online zu sehen in den Bergen so erfolgreich, weil hier die meisten Stämme Gaddafi feindlich gesinnt sind. Sie haben in den vergangenen Monaten ihre traditionellen Gebiete freigekämpft, im Westen der Berge die Berber, die Ureinwohner des Landes, denen Gaddafi verbot, ihre Sprache zu sprechen.

Sintan ist ihr Hauptort, hier liegt das Zentrum der Rebellion im Westen, von Sex im Stamm der Wilden online zu sehen stammen die meisten Kämpfer und die meisten Toten. Frauen sind keine zu sehen, dafür bärtige Männer, die Waffen zur Schau stellen Sex im Stamm der Wilden online zu sehen selbstgebastelte Kriegsfahrzeuge fahren. Hier lebt ein rauer, herzlicher Menschenschlag. Fremde werden mit Essen beschenkt, obwohl es knapp ist, und niemand würde für eine Unterkunft Miete verlangen.

Aber viele Kämpfer aus Sintan nehmen von diesen Funktionären keine Befehle an, sie hören nur auf ihr eigenes Kommandozentrum. Mehrere Orte liegen vollkommen entvölkert da.

Einer von ihnen ist Awanija, das einmal rund 15 Einwohner hatte, bis die Rebellen es eroberten. Die nächsten Ortschaften sehen ähnlich aus, selbst Tage nach der Eroberung stehen neue Häuser in Flammen, und Lieferwagen transportieren ab, was bei den ersten Plünderungen vergessen wurde: Säcke mit Weizen, Lebensmittel, Schafe.

An einem leergeräumten Supermarkt in Awanija steht eine Parole, in der "Maschaschija-Verräter" beschimpft werden. Die Maschaschija sind der Stamm, der Awanija und zwei weitere umliegende Ortschaften bewohnte. Ein Sprecher des westlibyschen Militärrats gibt im Gespräch zu, dass es vereinzelt zu solchen Vorfällen gekommen sei. Doch die Rebellen hätten nur Häuser angezündet, in denen sich Gaddafis Truppen eingenistet hätten.

Sie halten ihre Sitzungen in einem Verwaltungsgebäude im Stadtzentrum ab. Das Land, das die Maschaschija bewohnten und auf dem sie ihre Häuser errichteten, sagen sie, gehöre ihnen nicht. Sie seien Schafhirten, das besage schon ihr Name, er bedeute "Geher". Sie hätten nie Land besessen, und seien auch nicht von hier, sie stammten aus dem Süden Libyens.

Es sei Gaddafi gewesen, der ihnen dieses Land in ihrer Nachbarschaft in den siebziger Jahren gegeben habe, und deswegen hielten die Maschaschija zu ihm. Sie sagen, Gaddafi habe Zwist gesät in ihren Tälern, um die Stämme gegeneinander auszuspielen und seine eigene Macht zu sichern. Die Männer sprechen von alten Besitzurkunden aus italienischer Zeit, die beweisen sollen, welchen alteingesessenen Stämmen das Land gehöre, sie reden von Karten der französischen Kolonialherren in Algerien, die das weite Stammesgebiet der Sintan zeigten und auf denen von Maschaschija keine Rede sei.

Zur Zeit der Kolonie haben sie für die Italiener als Spitzel gearbeitet. Ihre Feindschaft schlummerte jahrzehntelang im Verborgenen.

Man heiratete nicht untereinander, man ging sich aus dem Weg, und manchmal kämpfte man vor Gericht um Land. Doch dann brach die Revolte aus, und die Maschaschija bekannten sich zu Gaddafi. Die Ältesten von Sintan berichten, sie hätten verhandelt mit den Ältesten der Maschaschija, dreimal seit April, und diese hätten eingewilligt, neutral zu bleiben. Seither führen die Stämme gegeneinander Krieg.

Die Maschaschija dürften nur zurückkehren, wenn sie beweisen könnten, dass das Land ihnen gehöre, sagen die Ältesten von Sintan, aber das könnten sie nicht. Es gibt auf dieser Seite der Front keine Angehörigen dieses Stammes mehr, die man zu alldem befragen könnte. Die einzigen Maschaschija, mit denen man sprechen kann, sitzen im Gefängnis von Sintan.

Einer gibt zu, dass die meisten seines Stamms für Gaddafi seien, der andere bestreitet es. Keiner von beiden will für Gaddafi gekämpft haben. Sie sagen, sie seien nur wegen ihrer Stammeszugehörigkeit im Gefängnis. Die Militärführung der Westrebellen spricht trotzdem noch vom gemeinsamen Kampf aller Libyer gegen Gaddafi, sie will den Aufstand nicht als Stammesangelegenheit erscheinen lassen.

Und sicherlich sind diese Streitigkeiten auch nicht der Grund für die Rebellion. Es reicht, sich die ungleiche Verteilung des Ölreichtums im Land anzusehen, die Perspektivlosigkeit der Jugend, die Vetternwirtschaft und die Repression des Regimes, um zu verstehen, warum es dazu kam. Aber das Stammeswesen ist einer der wichtigsten Gründe, warum Gaddafi sich immer noch an der Macht hält. Gaddafi verstand es, die Stämme gegeneinander auszuspielen, und viele haben von ihm profitiert.

Tausende junge Männer sind in die Berge zurückgekommen aus dem Rest Libyens, aus der ganzen Welt, um in diesen staubigen Hügeln für ihre Stämme zu kämpfen und gegen Gaddafi.

Viele Kämpfer, die für die Sintan in die Schlacht ziehen, wollen sich nicht fotografieren lassen, weil sie aus Sex im Stamm der Wilden online zu sehen gekommen sind und ihre Familien sich noch dort befinden. Ein Jähriger namens Ahmed Hanna erzählt, dass er auf einem Öltanker arbeitete und sich in Frankreich an Land befand, als der Krieg ausbrach. Er habe nicht dort bleiben können, sagt er, sein Platz sei hier, an der Front in Kawalisch.

Hani kann in einem erschütternd einfachen Satz erklären, was sich in den Bergen abspiele: "Dies ist ein Krieg, der gefochten wird zwischen den Stämmen, die ursprünglich von hier sind, und den Leuten, die erst vor 50 oder Sex im Stamm der Wilden online zu sehen Jahren kamen. Die Rebellen erzählen, Sex im Stamm der Wilden online zu sehen auch für Gaddafi längst nicht mehr nur Söldner und Soldaten kämpfen, sondern mehr und mehr Freiwillige. Es Sex im Stamm der Wilden online zu sehen keine Heere, die sich in den Bergen gegenüberstehen.

Die Bewohner der folgenden Dörfer gelten als Gaddafi-treu, von ihnen können sie keine Hilfe erwarten. Sie haben sich im Berg eingegraben, am Vortag sind sie angegriffen worden, sie haben stundenlang gekämpft, aber ihre Positionen gehalten. Er deutet auf das Dorf, auf eine Mauer.

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