Sex in der Öffentlichkeit auf den Straßen von Russland

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Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind. Warschau Riesige Dampfwolke legt sich über die Stadt. PDF drucken Viele landen in polizeilichen Verwahranstalten, es gibt zuwenig Heime.

Kleinkinder werden zur Nachtruhe hinter Stahltüren eingeschlossen. Der "Verteiler", so der Amtsbegriff für die Sammelstelle, diente früher als Auffanglager für jugendliche Straftäter.

Die Hygieneregeln gelten unverändert weiter: Neuzugänge werden auf Haut- und Geschlechtskrankheiten untersucht, kahlgeschoren und in Gruppen zu je 15 nach Alter und Geschlecht eingeteilt.

Geschwister haben kaum eine Chance, beisammenzubleiben. Die meisten hat die Polizei als Streuner auf Moskaus vier Flughäfen, neun Bahnhöfen und rund Metrostationen aufgelesen. Sein Leben steht exemplarisch für eine russische Kindheit in einer zerfallenden Gesellschaft: geboren in einem Dorf bei Moskau, die Ehe der Eltern zerrüttet, Umzug in die Hauptstadt.

Der Vater findet eine neue Frau. Die Mutter verkauft die Stadtwohnung, vertrinkt das Geld, zieht mit dem Sohn über die Bahnhöfe, verliert ihn irgendwann aus den Augen. Heute sind die struppigen Stiefkinder der postkommunistischen Gesellschaft überall zu sehen: in Abbruchhäusern, muffigen Heizungskellern, unterirdischen Kanälen oder auf luftigen Dachböden, wo sie ihre Schlafplätze finden.

In der Megalopolis Moskau ziehen 50 umher, in St. Petersburg an die 10 Eine Siebenjährige aus Chabarowsk schlich sich gleich dreimal in ein Flugzeug nach Moskau. Aber ein Platz bei der Polizei scheint ihr immer noch besser zu sein als unkontrolliertes Vagabundieren. Jedes dritte russische Scheidungskind sehe seinen Vater nie wieder, zwei Drittel aller Familien mit kleinen Kindern lebten in Armut, meldete kürzlich Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

Die Zahl der jugendlichen Mörder hat sich seit verdreifacht, die der minderjährigen Selbstmörder beinahe verdoppelt. Doch alle staatlichen Unterkünfte fassen zusammen weniger Kinder als die 93 Polizeisammelstellen zwischen Kaliningrad und Wladiwostok. Diese "Besprisornyje", die "Verwahrlosten", riefen bei westlichen Intellektuellen eine Welle des Mitgefühls hervor.

Nadeschda Krupskaja, Lenins Lebensgefährtin, wagte sogar Systemkritik: Die Wurzeln der Obdachlosigkeit seien sehr wohl auch in der Gegenwart zu suchen. Auch damals kümmerte sich vor allem die Polizei um die kleinen Waisen, und sie schlug ganz anders zu als heute: Das Strafrecht für Minderjährige wurde verschärft, die von Antikommunisten organisierte "Liga zur Rettung der Kinder" aufgelöst.

Petersburger Rehabilitationszentrum. In vier Jahren hat die ehemalige Verwaltungsfunktionärin Galina Kamajewa einen Hort für mehr als Kinder aufgebaut, zu dem auch medizinische und psychologische Abteilungen gehören, dazu Werkstätten, ein Kaufhaus, ein Hotel, zwei Busse und ein Friseur; ein Krankenhaus und zwei neue Wohnheime sollen hinzukommen. Jugendliche Straftäter finden hier freilich keine Aufnahme, auch minderjährige Nestflüchter nicht: Die brächten Scherereien mit den Behörden, und "das können wir uns nicht Sex in der Öffentlichkeit auf den Straßen von Russland, wehrt die Leiterin ab.

Alle anderen Heime für entwurzelte Kinder, vor allem in der Provinz, leiden unter der schlechten Zahlungsmoral der zuständigen Behörden. Überall herrscht die aus der Armee bekannte und gefürchtete "Dedowschtschina" - das Recht der Älteren, die Jüngeren zu kujonieren. Im ersten Jahr nach der Entlassung wird jeder dritte Zögling obdachlos, Sex in der Öffentlichkeit auf den Straßen von Russland fünfte kriminell, jeder zehnte begeht Selbstmord.

Die Hauptstadt Moskau hat bislang keine staatliche Resozialisierungsanstalt. Jewgenij Balaschow, Abgeordneter im Stadtparlament und Vizepräsident der russischen Unesco-Club-Föderation, propagiert ein "Zentrum zur Vorbeugung von Verwahrlosung, Alkoholismus und Drogensucht bei Minderjährigen": Er träumt von Scharen junger Freiwilliger, die russischen Nachwuchs-Clochards nach amerikanischem Vorbild "Teens teaching Teens" den Gebrauch von Präservativen und sauberem Spritzbesteck erklären sollen.

Alles andere ist Sex in der Öffentlichkeit auf den Straßen von Russland nur Programm. Die private Stiftung "Nein zu Alkoholismus und Drogensucht" wird aus dem Moskauer Stadthaushalt und von der französischen Organisation "Equilibre" finanziert. Das Höchstalter der umsorgten Kinder wurde von 18 auf 12 Jahre herabgesetzt. Stiftungspräsident Oleg Sykow, ein Arzt: "Man kann nicht allen helfen.

Das Kinderasyl "Blaue Krähe" in St. Das ebenfalls an der Newa gelegene christliche Heim für Frauen und Mädchen - "Jewfimija" - wurde geschlossen, der Staatsanwalt ermittelt gegen die ehemalige Leiterin Sinaida Jefimowskaja wegen angeblicher Vergeudung öffentlicher Mittel.

Das "Ufer", eine kleine, unabhängige Kinderherberge in St. Petersburg, hält sich nur mit Unterstützung des Berliner Vereins "Perspektiven".

Petersburger Stadtkantinen. Kosten pro Mahlzeit: eine Mark. Ein anderes beliebtes Narkotikum ist Wodka, versetzt mit einem Betäubungsmittel zehn Tabletten für Rubel, das sind ungefähr 30 Pfennig. Im "Sozialhotel" arbeiten vier Betreuer, keiner von ihnen bleibt über Nacht. Sie wollte einen Freier ausnehmen, der sie dann vergewaltigte und erdrosselte.

Ihre halbwüchsigen Anführer, die "lidery", achten auf eiserne Disziplin und schrecken auch nicht vor Mord an untreuen Gefolgsleuten zurück. Zwölfjährige Zuhälter bieten die Dienste gleichaltriger Mädchen an. Alleinaus jenem Jahr stammt die jüngste Statistik, gingen auf das Konto junger Teenager 70 Verbrechen, Auftragsmorde inklusive. Die Wurzeln des Elends reichen tief. Jährlich werden zwei Millionen Kinder Opfer anhaltender Vernachlässigung im Elternhaus, starben 17 von ihnen an den Folgen häuslicher Gewalt.

Jeder zwölfte Schulpflichtige hat seine Ausbildung vorzeitig abgebrochen und damit fast keine Aussichten auf einen Job. Als einzige Alternative zur Kriminalität bleibt für viele Kinder die Bettelei - und auch sie ist längst ein Geschäft von Profis.

Der siebenjährige Sex in der Öffentlichkeit auf den Straßen von Russland und seine drei Geschwister nehmen sich die Fahrgäste der Metro vor.

Koordinator Dmitrij Beloselski formuliert das Konzept für seine Betreuer: "Freiwillige sind willkommen, doch Experten geben den Ton an. Beloselski: "Bei uns arbeiten nur Russen. Aber die Kommunisten haben erzählt, Sex in der Öffentlichkeit auf den Straßen von Russland würden Deutsche die russischen Kinder versklaven.

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