Sex mit der Königin im Palast

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Ein Hamburger Archäologe will den Palast der mythischen Königin von Saba gefunden haben - und sorgt in ganz Deutschland für Schlagzeilen. Verlassen hat er sich bei seiner Suche auf jahrtausendealte Geschichten von Einheimischen. Nur fehlen ihm belastbare Beweise.

Von Angelika Franz. Heranwachsende Söhne können manchmal eine Plage sein. Das bekam der biblische König Salomo zu spüren, als ihn sein Sprössling Menelik in Jerusalem besuchte, irgendwann im Jahrhundert vor Christus. Salomo wollte seinem Filius, Sex mit der Königin im Palast aus einer Affäre mit der sagenumwobenen Königin von Saba, als Geschenk eine Kopie der Bundeslade auf den Heimweg nach Äthiopien geben. Doch einer von Meneliks Freunden vertauschte Kopie und Original - und so brachten die Halbwüchsigen die echte Kiste mit den zehn Geboten heim nach Saba.

Möglicherweise war das ein Glücksfall, denn die falsche Bundeslade in Jerusalem verschwand in den Wirren der Geschichte. Die Sex mit der Königin im Palast aber, so glauben zumindest die äthiopischen Christen, steht bis heute sicher in der Stadt Aksum. Soweit steht es im Kebra Nagast - eine heilige Schrift der äthiopischen Orthodoxen.

Doch was ist wirklich dran an dem Fund im Sand von Äthiopien? Seit fast zehn Jahren forschen Ziegert und sein Team schon in Aksum. Der wurde allerdings auch schon an anderen Orten vermutet. Auch ein Team von der University of Calgary unter der Leitung von Sex mit der Königin im Palast Glanzmann forscht dort an einer Tempelanlage, die mit der berühmten Königin in Verbindung gebracht wird.

Doch Ziegert lässt sich nicht beirren. Der erste, den er der berühmten Königin zurechnet, stand allerdings nur wenige Jahre lang: "Innerhalb der Mauern befanden sich keine Ablagerungen. Er steht nach Erkenntnissen der Archäologen um 18 Grad gedreht zur Ost-West-Achse - und wäre damit genau auf Sex mit der Königin im Palast Position ausgerichtet, an der der Stern Sirius damals zum ersten mal im Jahr am äthiopischen Nachthimmel auftauchte.

Die Forscher um Ziegert glauben, dass sie den ältesten jüdischen Tempel auf äthiopischem Boden gefunden haben, den Palast des ersten jüdischen Kaisers. Doch warum sollte Menelik das Gebäude ausgerechnet nach dem Hundsstern ausgerichtet haben, der in dem Kult des Sothis eine bedeutende Rolle spielte? Besonders wohl gelitten war Sothis bei den israelitischen Religionsführern nämlich nicht: Weil Sothis-Anhänger am Berg Sinai um das goldene Kalb tanzten, zertrümmerte der zornige Moses sowohl das Kalb als auch die ersten Tafeln mit den zehn Geboten.

Doch für Ziegert ist das nur scheinbar ein Widerspruch: "Der jüdische Glaube und der Kult des Sothis waren untrennbar miteinander verbunden", sagt der Archäologe. Das ist ja auch nicht christlich, sondern ein viel älteres Element, es ist das alte Julfest.

Und trotzdem feiern wir es als den Geburtstag Jesu. Vielleicht mögen Judentum und Sothiskult miteinander verwoben gewesen sein. Das Julfest und Weihnachten allerdings sind es sicher nicht. Die christliche Kirche legte Wehnachten im 4. Jahrhundert auf den Dezember fest. Der Gedanke des germanischen Julfestes als Vorläufer unserer Weihnacht wurde vor allem im Nationalsozialismus propagiert. Dass Sothis in dem Palast von Aksum verehrt wurde, ist offensichtlich. Bis um nach Christus blieben Judentum und Sothiskult in Äthiopien untrennbar miteinander vereint.

Mitten in der Palastanlage aber stand ein steinerner Altar mit zwei Basaltsäulen. Zumindest bis in Aksum der erste wirkliche Tempel errichtet wurde, sei die Kiste dort deponiert gewesen. Heute steht dort ein Bau, der aus dem Jahr nach Christus stammen soll. Doch ob der Glaube Vater des Wunschdenkens der Einwohner von Aksum war oder ob ihre mündliche Überlieferung tatsächlich die Wahrheit Jahre lang bewahrte, kann wohl nie geklärt werden.

Beständig waren die Nachkommen des einst so dreisten Menelik. Sie herrschten Generationen - rund Jahre - lang über das Königreich Äthiopien. Kaiser Sex mit der Königin im Palast wurde auf Jamaica unmittelbar nach seiner Krönung in den er Jahren als Messias erkannt - geboren war die Rastafari-Bewegung.

Allerdings starb Haile Selassie unrühmlich wie manch andere vermeintliche Gottessöhne vor ihm. Er wurde im Schlaf mit einem Kissen erstickt - und seine Leiche unter einer Toilette eingemauert. Sabine Bungert. Donnerstag, Zur Startseite. Diesen Artikel Verwandte Artikel. Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.