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Das Vergehen der Nichtregierungsorganisation? Sie soll "Drogenpropaganda" verbreitet haben. Bei dem strittigen Material handelt es sich um einen Artikel mit Safer-Use-Hinweisen für synthetische Cathinone, besser bekannt als Mephedron oder "Badesalze", die die Rylkow-Stiftung in einem Newsletter für Drogenkonsumierende Sex-Shop in der Stadt Twer hatte.

Anstatt den Gebrauch der Droge zu propagieren, enthielt der Artikel jedoch die üblichen Ratschläge zur Schadensminimierung: mit kleinen Dosen starten, genügend Wasser trinken und ausreichend Vitamin C zu sich nehmen.

Sie gehen nicht davon aus, Menschen vom Drogenkonsum abhalten zu können, also versuchen sie, den Konsum für Betroffene sicherer zu machen. Durch die Geldstrafe ist die Stiftung allerdings bedroht. Amnesty International bezeichnete das Urteil als "erdrückend".

Wenn die Stiftung das Geld bis Weihnachten nicht zusammen hat, ist das ihr Ende. Darunter würde vor allem der Teil von Moskaus Bevölkerung leiden, der ohnehin am stärksten gefährdet ist. Diese widersprechen nämlich der russischen Drogenpolitik, die sich explizit gegen den Ansatz der Schadensminimierung ausspricht.

Korrupte Eliten und das russische Militär haben ebenfalls ihre Finger mit im Spiel. Bis gab es etwa 1,16 Sex-Shop in der Stadt Twer diagnostizierte Fälle im Land.

Das Sex-Shop in der Stadt Twer aber noch nicht alles. Jetzt scheint sich auch noch das extrem potente synthetische Opioid Fentanyl auszubreiten. Es gibt also definitiv mehr Überdosen. Anstatt die Situation für Konsumierende sicherer zu machen, betreiben die Behörden allerdings das genaue Gegenteil.

Um Russlands harten und altmodischen Umgang mit Drogen zu verstehen, muss man die er verstehen. Als besiegte Supermacht auf der Schwelle zum sozialen, ökonomischen und demografischen Kollaps schob die Föderation die Schuld für ihre Probleme vor allem den USA in die Schuhe — nicht immer komplett zu Unrecht.

Aus dieser Lage ist Wladimir Putin entsprungen, ein erstarkter konservativer Nationalismus und ein Krieg gegen Drogen, der Ronald Reagan wie einen weichgespülten Hippie aussehen lässt. Alles, was über zwei Sex-Shop in der Stadt Twer Haschisch, sechs Gramm Gras und ein halbes Gramm Heroin hinausgeht, gilt als "signifikante Menge" und kann einem sieben bis fünfzehn Jahre Gefängnis einbringen. Die harte Linie gegen Drogen erlaubt es der korrupten Polizei, Drogenkonsumentinnen und -konsumenten regelrecht zu terrorisieren.

Sie fürchten sich, vor die Tür oder zur Apotheke zu gehen. Vergangenes Jahr haben wir eine Befragung durchgeführt und Dutzende Konsumierende haben uns erzählt, dass sie von der Polizei erpresst wurden. Obwohl der Konsum selbst theoretisch entkriminalisiert ist, sind die Strafen in der Praxis so streng, dass man für einen Joint zehn Jahre im Gefängnis landen kann. Es ist also kein Wunder, dass sie lieber zahlen. Das ist reine Gaunerei.

Es ist nicht das erste Mal, dass Russland gegen die Rylkow-Stiftung vorgeht. Auch damals hatte man ihr "Drogenpropaganda" vorgeworfen und die Website abgeschaltet.

Die Stiftung hatte einen Artikel über Methadon veröffentlicht. Das synthetische Opioid kommt in den allermeisten westlichen Ländern bei der Heroin-Substitution zum Einsatz. In Russland ist eine solche Behandlung illegal. Obendrein stufte der Kreml die Stiftung als "ausländischen Akteur" ein.

Dieser Status erschwert es der Stiftung vor allem, genügend Geld zu bekommen. Die harte Haltung der Regierung infiziert auch den Rest der Gesellschaft — selbst die Menschen, die eigentlich Leben retten sollten. Die Stiftung sagt, Ärzte seien bekannt dafür, Patienten offen zu verachten und ihnen in manchen Fällen sogar die Behandlung zu verweigern, wenn sie als Drogenkonsumenten bekannt oder HIV-positiv sind. Nachdem sie sich den Drängen der Behörden auf eine Abtreibung widersetzt und eine gesunde Tochter auf die Welt gebracht hat, platziert die Polizei bei ihr vermeintliche Drogen und Sex-Shop in der Stadt Twer muss ins Gefängnis.

Der "Drogenpropaganda"-Vorwurf gegen die Stiftung spiegelt in vielerlei Hinsicht das gesetzliche Verbot von "Propaganda von Homosexualität" wider, das auf föderaler Ebene verabschiedet wurde. Offiziell sollen damit Kinder vor "nicht-traditionellen sexuellen Beziehungen" geschützt werden.

Das Urteil befördert die Drangsalierung von und tödliche Gewalt gegen Betroffene. Moskau sieht jeden Schritt zur Drogenlegalisierung als Zugeständnis an den freizügigen, verkommenen, gottlosen, homosexuellen und verdrogten Westen.

Das Land hat immer wieder seinen Einfluss bei den Vereinten Nationen dazu genutzt, sich gegen progressive Ansätze der Drogenpolitik zu wehren. Stattdessen arbeitet man in Sex-Shop in der Stadt Twer weiter mit einem Suchtverständnis aus der Sowjetzeit, das von Abhängigen einen kalten Entzug erwartet. Methadon ist dieser Logik zufolge nur der Austausch eines schädlichen Rauschs durch einem anderen. Ich wollte nichts, als ohne Schmerzen zu sterben", sagt Maxim Malyshew, ein ehemals abhängiger Heroinkonsument aus Twer, einer Stadt nordwestlich von Moskau.

Immer wieder brach er aus verschiedenen Reha-Zentren aus, bis er endlich seine Sucht überwand. Heute ist er Kontaktperson bei der Rylkow-Stiftung. Wenn das passiert, bedeutet Sex-Shop in der Stadt Twer das Ende unserer Arbeit.

Dann ist alles im Arsch. Das Stiftungs-Mobil, aus dem saubere Nadeln verteilt werden.