Warum der Mensch will immer Sex

Sexsucht - Wenn die Lust zur Droge wird

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E s geht um Sex. Ohne Romantik, ohne Warum und Wie-geht's-weiter? Auch wenn er als schreibgehemmter Schriftsteller letztlich nur seiner Exfrau und dem Leben als gefeierter Autor nachhängt. Sexsucht ist das Stichwort, das einem die amerikanische TV-Serie vorführen will.

Endlich habe er einen Therapeuten gefunden, der ihn von dieser Besessenheit befreien könnte. Sexsucht — gibt es das wirklich? Allerdings nicht in der Form, die der gut aussehende Hank im Film präsentiert.

In Wirklichkeit hat Sexsucht, oder wissenschaftlicher: Hypersexualität, nichts mit tragisch-romantischer Suche nach verlorenem Glück zu tun. Sexsucht ist eine Verhaltensabhängigkeit, die warum der Mensch will immer Sex Zahlencodes für Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation ICD abrechnungsgerecht verschlüsselt wird.

In Amerika gibt es Ärzte, die sich mit Verhaltenstherapien auf Sexsüchtige spezialisiert haben, im Internet suchen Betroffene in Selbsthilfegruppen Rat. Neu, ein bizarrer Auswuchs der sexualisierten Mediengesellschaft, ist das Phänomen schon gar nicht.

Dahinter verbirgt sich aber kein Funken von Lust. Harte Zahlen warum der Mensch will immer Sex, wie viele Erwachsene ein unstillbares Verlangen nach Selbstbefriedigung oder Geschlechtsverkehr haben, gibt es nicht. Möglicherweise gibt man jenseits des Atlantiks Süchte leichter zu. Manche von ihnen prostituieren sich und verwandeln warum der Mensch will immer Sex ihre Krankheit in einen Job.

Sexsucht ist eine klassische Verhaltensabhängigkeit, genauso wie Sport- Internet- Computerspiel- Arbeits- und Glücksspielsucht — und wie es möglicherweise auch Essstörungen sind. Die Betroffenen können ihr Verhalten willentlich nicht mehr vollständig kontrollieren. Auch deshalb nicht, weil in ihrem Gehirn die Suchtmaschinerie auf Hochtouren läuft. Es kommt zum Gewöhnungseffekt, der Spielsüchtige muss immer mehr spielen, der Sexsüchtige braucht immer mehr Sex. Ihr Hirn verlangt nach Dopamin, ihr Körper muss dann mitspielen.

Sexsüchtige haben in schlimmen Fällen tatsächlich nur noch das eine im Kopf. Sie ziehen sich zurück und befriedigen sich immer und immer wieder selbst. Ob mit oder ohne Partner ist egal. Allerdings empfinden Sexsüchtige dabei — wie bei anderen Süchten auch — keine Warum der Mensch will immer Sex, sondern allenfalls eine kurz währende Erleichterung. Hier geht es nicht einmal um Befriedigung.

Die Sucht ist für sie wie ein Schmerz, den sie durch Selbstbefriedigung kurzfristig beruhigen können. Hinterher schämen sie sich, werden depressiv und gestehen sich erst nach zehn oder mehr Jahren ein, dass sie ein ernstes Problem haben. Über die Ursachen für ein solches Entgleisen der sexuellen Lust streiten sich die wenigen Psychologen, die sich damit beschäftigen. Vermutlich sind einschneidende Erlebnisse in der Kindheit schuld daran, dass für Erwachsene der Gedanke an Sex zur Plage wird.

Dabei müssen sie keine Missbrauchsopfer sein, das Erlebnis muss nicht einmal etwas mit Sexualität zu tun haben. Die Familien können besonders streng oder zügellos sein. Wahrscheinlich verschalten sich die Nervennetze im Gehirn falsch, so wird aus dem einen Warum der Mensch will immer Sex ein Workaholic, aus dem anderen ein Sexsüchtiger.

Psychologen beschreiben auch eine Zunahme der Sexsucht bei älteren Menschen. In den Anfangsstadien mancher Demenzerkrankungen reagieren Patienten sexuell enthemmt, erschüttern Angehörige durch ständiges Reden vom Sex. Auch Medikamente können Hypersexualität auslösen. Hypersexualität ist eine Plage. Video: Eine Domina packt aus. Mehr zum Thema Sex. So geht leidenschaftlicher Sex trotz Beziehung. Die traurige Sex-Realität von Paaren und Üern. Kommunikation beim Sex. Wenn sie zu früh kommt und er es nur oral will.

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