Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen

Erektionsstörungen beheben in 10 Schritten

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Über die Bewertung der erektilen Dysfunktion als Krankheit besteht bei Medizinern und Juristen Einigkeit; insbesondere nach dem letztinstanzlichen höchstrichterlichen Urteil des Bundessozialgerichts BSG vom Dies hat der Gesetzgeber im Gesetz vom 1. Ausgeschlossen sind insbesondere Arzneimittel, die überwiegend zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, der Anreizung sowie Steigerung der sexuellen Potenz, zur Raucherentwöhnung, zur Abmagerung oder zur Zügelung des Appetits, zur Regulierung des Körpergewichts oder zur Verbesserung des Haarwuchses dienen.

All dies ist voll Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und der Vertragsarzt darf hierfür keine private Bezahlung vom Patienten fordern. Diese Arzneimittel sind keine Lifestyle-Drogen und keine Aphrodisiaka. Wer an diesem Beschluss mitgewirkt hat, hat keine Ahnung von den negativen Auswirkungen einer gestörten Sexualität.

Es geht nicht um Lustgewinn oder Steigerung der sexuellen Potenz, sondern um die Behandlung Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen Krankheit, die oft erhebliche psychische, soziale und körperliche Probleme zur Folge hat. Der 1. Senat des Bundessozialgerichts berichtet über das Ergebnis der am Mai nach mündlicher Verhandlung entschiedenen Revisionsverfahren:.

Ausgeschlossen sind danach insbesondere Arzneimittel, die "überwiegend" der Behandlung der erektilen Dysfunktion oder der Anreizung sowie Steigerung der sexuellen Potenz dienen. Damit ist seit 1. Aus diesem folgt zwar eine objektiv-rechtliche Pflicht des Staates, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zu schützen. Darüber hinaus ist es verfassungsrechtlich nur geboten, eine medizinische Versorgung für alle Bürger bereitzuhalten.

Der Gesetzgeber verletzt seinen Gestaltungsspielraum auch im Hinblick auf das Sozialstaatsgebot nicht, wenn er angesichts Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen beschränkten finanziellen Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenversicherung Leistungen aus dem Leistungskatalog herausnimmt, die - wie hier - in erster Linie einer Steigerung der Lebensqualität jenseits lebensbedrohlicher Zustände dienen.

Die gesetzlichen Neuregelungen durch die Gesundheitsreform für die gesetzlichen Krankenkassen gelten nicht für die privaten Krankenkassen und deren Versicherte. Dennoch lehnen auch die privaten Krankenkassen immer häufiger die Kostenübernahme ab. Bei privaten Kassen kann die Situation dennoch eine etwas andere sein. Man muss da in den Versicherungvertrag sehen, ob sich dort eine Klausel findet, nach der die Behandlung der erektilen Dysfunktion Erektionsstörung, Potenzstörung ausgeschlossen ist bzw.

In dem Zusammenhang ist wichtig, wie dieser Ausschluss ist. Die Behandlung einer diagnostizierten ED hat aber mit Potenz"steigerung" nichts zu tun. Es geht um die Wiederherstellung einer Körperfunktion, nicht um ihre Steigerung oder Anreizung. In Anbetracht der Kosten, wenn man z. Klagen gegen private Krankenversicherungen sind vor Amtsgerichten zu erheben.

Es gibt eine ganze Reihe von Urteilen, Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen denen den die privaten Versicherungen zur Kostenübernahme verurteilt wurden. Aktenzeichen von Verfahren sind in untenstehender Tabelle zu finden. Klagen sollte man nicht ohne anwaltliche Hilfe. Hierzu ist eine Rechtsschutzversicherung natürlich nützlich.

Dabei bleiben medizinische Aspekte dann völlig unberücksichtigt. Ein anderer Richter mag das von der medizinischen Seite her beurteilen und dem Patienten Recht geben, und die Kasse muss die Kosten übernehmen. Das alles kommt sehr auf den Einzelfall Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen.

Es Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen aber sehr die Frage, wie weit einem "normalen" Versicherungsnehmer zuzumuten ist, bei Vertragsabschluss sämtliche Klauseln vorher zu lesen und für die Zukunft deren medizinische Tragweite und Konsequenz zutreffend einzuschätzen. Damit dürfte jeder juristische und medizinische Laie überfordert sein, so dass solche Leistungsausschlüsse eventuell rechtsunwirksam sind.

Jeder geht davon aus, dass der Krankenversicherungsschutz ein umfassender ist und jemanden in der privaten Versicherung besser und nicht schlechter stellt als den gesetzlich Krankenversicherten. Derzeit sind Beamte, Beschäftigte des öffentlichen Dienstes etc. Im Gegensatz zu den gesetzlichen Krankenkassen übernimmt nämlich die Beihilfe die Kosten Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen Vakuumerektionshilfen nicht.

Aufwendungen für Erektionshilfen sind nicht beihilfefähig. Seit sind in den Beihilfevorschriften die Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung für die Kostenübernahme für Arzneimittel gegen Erektionsstörungen übernommen worden.

Das bedeutet, dass Beamte für diese privat verordneten Arzneimittel Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen Beihilfe bekommen. Dagegen hat ein Beamter erfolgreich geklagt. Er litt nach einer Prostata-Entfernung unter Erektionsstörungen.

Das Oberverwaltungsgericht Koblenz urteilte am Es sei nicht zulässig, für eine bestimmte Krankheit keine Beihilfe zu zahlen. Es wurden weitere juristische Gründe aufgeführt, weshalb die Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht auf die Beihilfe übertragbar seien. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mai entschieden. Der Ausschluss beruht auf der Erwägung, dass diese Mittel ungeachtet der krankheitsbedingten Ursache der behandelten Leiden nicht erforderlich sind, um einen vom Willen und vom Verhalten des Patienten unabhängigen Leidenszustand zu beseitigen oder zu lindern und deshalb zu den Arzneimitteln zu rechnen sind, die in ihrer Wirkung nicht von sogenannten Lifestyle-Produkten abzugrenzen sind, von denen auch Gesunde Gebrauch machen.

Das Bundesverwaltungsgericht sieht es als gerechtfertigt an, diese Fallgruppe anders zu behandeln als die Fallgruppe behandlungsbedürftiger Leiden, die unbehandelt unzumutbare Beschwerden nach sich ziehen oder gar zu einer weiteren Gesundheitsverschlechterung führen.

Mit seiner Entscheidung weicht das Bundesverwaltungsgericht von seiner früheren Entscheidung aus dem Jahr ab, in der es die Beihilfefähigkeit solcher Mittel noch bejaht hatte. Die jetzige Entscheidung beruht auf einer in Kraft getretenen Änderung der Beihilfevorschriften, mit der das Bundesinnenministerium auf Welche Medikamente von der Impotenz zu übernehmen frühere Entscheidung reagiert hatte.

Das Bundesverwaltungsgericht hat jedoch erneut darauf hingewiesen, dass die Beihilfevorschriften des Bundes nicht den Anforderungen des verfassungsrechtlichen Gesetzesvorbehalts genügen und deshalb nichtig sind. Es hält sie nur übergangsweise noch bis zum Ablauf der gegenwärtigen Legislaturperiode, und zwar unverändert nach dem Stand von und damit ohne Berücksichtigung späterer Leistungseinschränkungen weiterhin für anwendbar.

Vakuumpumpen, Erektionsringe gehören und deshalb wie diese vom Patienten privat zu bezahlen sind. Es ist dennoch aufgeführt, weil es in seiner rechtlichen Bewertung der ED als Krankheit und dem daraus resultierenden Rechtsanspruch auf Behandlung und Versorgung mit Arzneimitteln von grundlegender allgemeiner Bedeutung ist.

Autor: B. Behrens Review: G. Steinmetz Letzte Änderung: Pressemitteilung von Jurawelt.